alltag


Zwiebeln.jpgAufstehen, Frühstücken, Speiseplan für die Woche schreiben, zum Wertstoffhof fahren, Einkaufen, Putzen, Regal bauen, Holz holen, Einheizen, Katze füttern… Wann hab ich endlich Zeit für mich? Dann sitz ich in der Küche, rauche eine Zigarette und merke, das ich nichts mehr zu tun habe. Fertig! Und nun? Was soll ich jetzt machen? So ein blöder Gedanke: „Zeit für mich„. Solange mir der im Kopf rumgeht, verpass‘ ich all die kleinen Geschenke des Lebens. Die Katze, die mir laut schnurrend guten Morgen wünscht. Die Vorfreude auf das gute Essen jeden Tag. Den vertrauten Gruß der Männer vom Wertstoffhof. Den kleinen Schwatz beim Einkaufen. Der ganze Tag ist für mich, vom Aufwachen bis zum Einschlafen, jeder Moment kann mir Freude schenken. Von wegen Alltag, wohl eher All-Tag! Ich brauch‘ ja nur hinzuschauen und es annehmen.

Heute hab ich wieder den dreiviertelten Tag dazu gebraucht, um das zu merken. Ich bin gespannt, ob ich es morgen schneller merke 🙂

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