kurzfilm – festival


VorspannDu kennst das bestimmt: in den Morgenstunden, wenn die Nacht nicht mehr so dunkel und der Schlaf nicht mehr so tief ist, reihen sich viele kleine Traumfetzen wie Perlen an einer Schnur aneinander. Phantastische Ideen geben sich die Hand mit Gedanken an den bevorstehenden Tag und Erinnerungen aus der Kindheit, durchbrochen von kurzen Momenten des „Ich will noch nicht aufwachen!“.

So ungefähr hat sich mein zweiter Aufenthalt im Isolationstank des Institut Soleil angefühlt. Kaum war der Deckel zu und das Licht aus, ging es auch schon los. Immer wenn ein „Film“ vorbei war, habe ich die Augen aufgemacht; natürlich macht es keinen Unterschied, es ist genauso stockdunkel wie mit geschlossenen Augen 🙂 Aber es hat mich wachgehalten – ich war den ganzen Tag schon sehr müde heute.
Waren das erste Mal meine Empfindungen noch vollauf mit dem neuen Körpergefühl beschäftigt, so konnte ich mich dieses Mal ganz in die Traumwelt meiner Gedanken fallen lassen. Und wenn ich zwischendurch mal die Idee hatte, jetzt etwas besonderes Erleben zu müssen, hat mich ein Satz schnell wieder erwartungslos und offen gemacht: „Kein Widerstand!“ – der funktioniert auch im Alltag 😉

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