Archiv für August, 2006

highlight

HighlightMich bewegt gerade nichts so richtig. Im Büro läuft alles seinen gewohnten Gang: langweilige Besprechungen, banale Computerprobleme, der übliche Alltag eben. Seit Freitag sind wir fast jeden Abend mit dem Hacken und Stapeln des Brennholzes für den Winter beschäftigt. Und nächtens sitze ich hier am Rechner, gestalte die Onlineversion des Reisetagebuches und kippe dann irgendwann zwischen 1:00 und 3:00 Uhr ins Bett.
Die gewaltigen Eindrücke der Alpenüberquerung wirken nach, alles andere scheint dagegen belanglos und unbedeutend zu sein. Einzig ein Naturschauspiel wie der Sonnenaufgang über Ehgatten ruft ein vergleichbar gutes Gefühl in mir hervor.
Irgendwie fehlt mir ein Highlight des Tages!

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neugierig

ReiseberichtDank Gittes tatkräftiger Unterstützung ist der Reisebericht „Traumpfad München – Venedig. Zu Fuß über die Alpen“ fertig – gerade drucke ich ihn ein erstes Mal auf Papier.
Beim Lesen bin ich wieder in den Bergen, spüre die Leichtigkeit, mit der es sich dort oben leben lässt und würde am liebsten sofort wieder aufbrechen.

Die gedruckte Variante ist für Freunde und Verwandte ohne Internet-Zugang. Der Text ist natürlich der Gleiche, allerdings sind deutlich weniger Bilder im Bericht, als später in der Online-Version zu finden sein werden. Die werde ich als nächstes aufbereiten, die Struktur dafür ist bereits vorbereitet, braucht nur noch gefüllt zu werden.
Vielleicht macht Euch die Leseprobe ja neugierig: auf den ganzen Bericht, auf die Berge, auf den Traumpfad?!

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bastelei

Fractale BasteleiCatharina hat schon recht: ich kann das Basteln nicht lassen.
Die Shoutbox habe ich entfernt, sie wurde nicht mehr genutzt (ausser von Spam-Bots:). Dafür gibt es nun zufällig ausgewählte Bilder aus meiner Gallerie zu sehen – wie gefällt Euch das? Möglich macht es das Ultimate Gallery2 Plugin. Naja, das hat recht schnell funktioniert, danach hat aber das Lightbox-Plugin seinen Dienst verweigert 🙁

Also habe ich Ersatz gesucht – und auch gefunden: nun verrichtet Thickbox seine Dienste. Das hat sich anfangs allerdings entschieden gewehrt, überhaupt etwas zu machen. Erst eine kleine Modifikation hat es überreden können, seine Arbeit zu tun. Einen kleinen Haken gibt es schon noch: das Vorschaubild wird manchmal auch mit angezeigt. Ist nicht weiter schlimm, sieht aber nicht so toll aus.
Doch die kommenden langen Winterabende bieten sich ja geradezu an, wieder etwas intensiver zu Basteln 🙂

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kleine Meditation

HolzNein nein, ganz so viel Holz brauchen wir den Winter über nicht, auch wenn heuer der Herbst bereits im August anfängt 🙂
Gestern und heute morgen haben wir erst mal 3 Ster Fichte verarbeitet; die restlichen 3 Ster Buche kommen nächste Woche. Viel Arbeit haben wir diesmal auch nicht mit dem Holz, wir haben es so gut wie ofenfertig bis vor die Haustüre geliefert bekommen. Dabei macht mir Holzhacken so Spaß!

Es ist wie mit dem Wandern, Rasenmähen, Wände streichen: Bewegt sich der Körper, dann schweigt der Kopf. Eine kleine Meditation, die den Alltagstrott für kurze Zeit ausblendet. Und am Ende das schöne Gefühl zurück lässt, etwas geschafft zu haben.

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motivation

MotivationWeisst Du was seltsam ist? Ich sag’s Dir:
Neulich noch, auf dem Weg quer über die Alpen, bin ich den ganzen Tag gelaufen. Bergauf und bergab, immer mit dem Rucksack auf dem Rücken, meist bei schönem Wetter, manchmal auch im Regen oder sogar Schnee. Am Abend auf der Hütte Bier und Wein, ein einfaches Essen, nette Gespräche. Am nächsten morgen bin ich dann um 6:00 Uhr aufgewacht und war fit, habe mich auf den Tag gefreut.

Jetzt sitzte ich den ganzen Tag im Büro und „spiele“ am Computer rum. Abends in der Kneipe ein Bier oder Wein, nette Gespräche, Zuhause dann ein gutes Essen. Wenn morgens um 6:00 Uhr der Wecker klingelt, bin ich müde und fühle mich wie gerädert, freue mich auf das Wochenende.

Körperliche Anstrengung (und das 4 Wochen lang) hat scheinbar nichts damit zu tun, wie kaputt ich mich morgens fühle! Einzig und allein meine Motivation für den anstehenden Tag entscheidet darüber, ob ich nicht aus dem Bett komme und den ganzen Tag gähne. Oder eben schon freudig das Klingeln des Weckers erwarte, die Dunkelheit-bedingte Zwangspause vorüber ist und guter Dinge loslebe.

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