luft ausgegangen


GerüchtekücheDir ist aufgefallen, dass es gerade etwas ruhiger ist bei den Hirngespinsten? Nicht das mir die Luft ausgegangen wäre, aber irgendwie weiß ich gerade nicht, was ich Dir schreiben soll. Ich bin ja in Gedanken eh nicht mehr richtig hier, träume von einem Bauerhof in den österreichischen Alpen, umgebaut zu einem Seminarhaus oder einer kleinen Jausenstation. Weit weg vom „ach was bin ich wichtig“ Alltag, der in den meisten Firmen zu 80% aus Politik besteht; wann arbeiten die Leute eigentlich?
Das Wochenende werden wir in den Bergen verbringen. Zu Fuß, nur mit dem Nötigsten ausgerüstet. Und ich freu mich auf die Nacht im Freien, ohne Pseudohektik und Aufschneiderei.

Na ich seh schon, mit meiner momentanen Einstellung steh ich ziemlich alleine da. Oder warum kommentiert seit geraumer Zeit niemand mehr meine Meldungen? Ist etwa Dir die Luft ausgegangen?

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  1. #1 von Catharina am 23. September 2006 - 13:11

    Warum so frustriert im Moment? Ist nicht die Bewältigung des All-tags die eigentliche Herausforderung inklusive Mr. Aufgeblasen der tierisch nervt! Von einem Urlaub zum anderen zu (über)leben, dass kanns doch wirklich nicht sein. Klar ist es wunderschön in der Stille der Natur, toll zum auftanken, aber Mr. Aufgeblasen gibts bestimmt auch in Österreich! Der lauert überall! Also sind wir wieder an dem Punkt, an dem man auf sich selbst zurückgeworfen wird…….! Warum schreib ich ausgerechnet DIR das!? Verrückte Welt! Ganz liebe Grüße. Ina

  2. #2 von norbert am 24. September 2006 - 22:08

    Hi Catharina,
    schönes Wortspiel: „Luft ausgegangen – Mr. Aufgeblasen“ 🙂

    Die Bewältigung des Alltags, ja klar, schon. Aber warum sollte ich es mir so heftig geben? Wieso soll ich mich mit 100 Mr. Aufgeblasen umgeben, wenn ich auch die Möglichkeit habe, nur 10 davon in meiner unmittelbaren Umgebung zu haben? Oder gar nur Einen?
    Du hast recht, ich bin frustriert. Und je öfter ich mitbekomme, dass es auch anders geht, umso mehr nervt es mich hier. Und es wirft mich auf mich zurück, das stimmt. Das bedeuted aber auch, dass es in meiner Verantwortung liegt, etwas zu ändern.
    Meditierend in höhere Sphären zu entschweben ist ein Weg, denn ich eine ganze Weile gegangen bin. Eine einfache ehrliche Arbeit in einer einfachen ehrlichen Umgebung ist ein anderer. Und der kommt mir im Moment deutlich lebensnäher vor als glückselig abgehoben durch den westlichen größer-schneller-schöner Alltag zu schweben.

  3. #3 von Hotelblogger am 29. September 2006 - 03:47

    Wenn man Ende September nicht weiß, worüber man schreiben soll, regt man sich dann nicht normalerweise darüber auf, dass in den Supermärkten schon Weihnachtsnaschereien zu kaufen sind?

    😉

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