kondensstreifen


Bild: © Ernst Kunze, 2003Das ist so eine Sache mit den Hirngespinsten. Kaum guckst Du näher hin, werden sie instabil und fangen an, sich wie Kondensstreifen am Himmel aufzulösen. Und wie sich die Kondensstreifen bei schlechtem Wetter deutlich länger ins Firnament krallen, bleiben auch Hirngespinste schön frisch und deutlich, wenn Trübsinn in der Birne herrscht. Beim ersten Anzeichen einer möglichen Realisierung fangen sie dann an, bröselig und dünn zu werden, werden immer fragiler und blasser. Ein letzter scharfer Blick und … weg sind sie.
Da bleibt wohl nichts anderes übrig, als die Wolkenschlösser ganz bodenständig und realistisch als solche zu erkennen, konkret und ohne Phantasterei den Hintern zu heben und das Hirn mal wieder gründlich zu entrümpeln.

Das lange Wochenende in den Bergen ist gestrichen, ich werde morgen das Dach des Carports neu decken, Rasen mähen und mich dann mit der Cam auf die Pirsch machen – vielleicht entdecke ich ein Wolkenschloß?!

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