Archiv für Oktober, 2006

ein kräftiger wind

Ähren im Windtreibt die Wolken vor sich her und schüttelt Mensch und Natur ordentlich durch. Die Ähren stört es nicht, sie beugen sich dem Wind, geben einfach nach und rauben ihm so jegliche Gewalt.

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optik

Angepasste OptikVielleicht hast Du es noch nicht bemerkt? Unter dem neuen Menüpunkt Optik kannst Du nun das Aussehen der Hirngespinste Deinem ganz persönlichen Geschmack anpassen.

Zur Auswahl stehen neben dem bekannten Neuronal-Schema momentan noch drei zwei weitere. Vielleicht bastel ich an dieser Ecke auch noch ein wenig – bleibt einfach auf der Hut 🙂

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achtlos

Achtlosliegen sie derzeit überall auf Wegen und Strassen. Doch wer sich die Mühe macht und genau hinsieht, bemerkt die Schönheit auch in scheinbar Belanglosem.

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lieben was ist

WindDer Herbst ist da. Auch wenn es sich gerade nicht so anfühlt, führt doch kein Weg daran vorbei. Die Phase des Umbruchs, des Loslassens, der (Rück-)Besinnung bahnt sich unausweichlich ihren Weg. Wind zerrt an den Blättern, die sich trotzig am Zweig festklammern und um das letzte bißchen Farbe kämpfen, dass ihnen noch geblieben ist.

Andere wieder scheinen den Wechsel zu genießen, erstahlen richtig in der neuen Farbe. Freuen sich schon, die alten Bande irgendwann sanft loszulassen und einer neuen, ungewissen Zukunft entgegen zu treiben. Wer weiß schon, was der nächste Tag bringt?Gelb

Lieben was ist. Nicht ergeben und resigniert, sondern freudig und neugierig. Lieben was ist, statt sich starrköpfig und mutlos gegen die Realität zu stemmen.

Der Herbst ist da. Was für eine wunderbare und verheissungsvolle Zeit!

[Update: Als heute morgen um 5:40 Uhr der Wecker klingelte … und klingelte … und klingelte … wusste ich, was an dieser Zeit verheissungsvoll ist: am Wochenende wird auf Normalzeit zurück gestellt. Ich kann eine Stunde länger schlafen :)]

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schattenspiele

SchattenspieleDie Situation der Menschen, meint Plato, gleiche der von Gefangenen, die in einer Höhle mit dem Rücken zum Eingang angekettet seien. Von allem, was sich vor der Höhle abspiele, bekämen sie nur die Schatten zu Gesicht, die von dem Höhleneingang auf die ihnen gegenüberliegende Wand geworfen würden.

Was wissen wir von der Wirklichkeit? Oder besser: was wollen wir wissen? Wer traut sich, tiefsinnige Fragen zu stellen? So eine Frage allein rüttelt ja schon an den liebgewonnenen Gewohnheiten, nagt an den Grundfesten der eigenen Bequemlichkeit und droht mit Veränderung. Was erst, wenn gar eine Antwort aus den Tiefen des Seins sich ihren Weg ins Alltagsbewusstsein bahnt? Die könnte ja nun wirklich unbequem sein, so einiges -und nebenbei das ganze Leben- auf den Kopf stellen!

Lieber nicht umdrehen, da hinten lauert … Dein Schatten die Realität!

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