surfen


RoseDer Carport hat eine neue Schicht Dachpappe. Gerade rechtzeitig, seitdem hat es immer wieder geregnet. Dafür habe ich wieder Kreuzschmerzen – es muss sich halt immer die Waage halten, oder?! Mit der Fotopirsch war es dann am Samstag auch nichts mehr. Bis ich fertig war, hatte sich bereits die Nacht über Welden breit gemacht. Statt einem Wolkenschloß habe ich dann in einer kurzen Pause nach einem Regenschauer die Rose im Garten auf den Chip der Kamera gebannt.

Die Regentropfen unterstreichen ihre vergängliche Pracht noch einmal, bevor auch sie sich dem Lauf der Zeiten beugt und verwelkt. Bald. Wie jedes Jahr. Um dann nach einer ausgiebigen Pause auf’s Neue zu knospen, treiben und aufzublühen.
Für die Rose ein ganz normale Ablauf. Nur wir Menschen stellen uns meist gegen den Lauf der Welt, glauben einen einmal erreichten Zustand halten zu müssen (weil es einfach bequemer zu sein scheint?). Dabei ändert sich alles um uns herum, und das auch noch immer schneller. Dann doch lieber so:

Ich weiß ich kann die Welt nicht kontrollieren. Also surfe ich geschmeidig auf der Welle des Unvorhersehbaren, indem ich mich ständig verändere.
Frei übersetzt aus Trickle Theory, einer Anleitung zur Lösung unlösbarer Aufgaben ­čÖé

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