herbst


HerbstDer Mond versteckt sich mehr und mehr hinter den Wolken, das Funkeln der Sterne ist schon eine Weile verschwunden. Langsam wird es kühler. Bald kommt der Wind und bringt Regen mit. Heute war wohl der letzte schöne Spätsommertag. Gut, dass ich früher aus dem Büro bin und noch eine Stunde im Strassencafe die warme Sonne genossen habe.
Ich bin unruhig seit ein paar Tagen, spüre den Wandel, der sich ankündigt. Und ich habe eine leise Ahnung, dass ich diesmal die Gunst der Zeit nicht ungenutzt verstreichen lassen sollte:

Trau dich. Was immer Du kannst oder erträumst zu können, beginne es.
Kühnheit besitzt Genie, Macht und magische Kraft. Beginne es jetzt.
Johann Wolfgang Goethe

Wohin der Wandel führt? Ich weiß es nicht, will auch garnicht spekulieren. Aber aufmerksam will ich sein, jedes noch so leise Zupfen am dicken Fell der Bequemlichkeit bemerken und dann die welken Blätter der Gewohnheit abschütteln.
Herbst, ich freu mich auf Dich.

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