grauer alltag


Grauer AlltagDie Achtsamkeits-Herausforderung läuft gerade mal 2 Tage und schon zeigt sich ihre Wirkung im ganz banalen Alltag.

Die letzten Tage saß ich frustriert vor 100.000ten Zeilen fremden Sourcecodes und wusste nicht ein noch aus.
Doch heute morgen -Achtsamkeit sei Dank- hat es geklickt und eine neue Sicht hat sich langsam in mir breit gemacht:
Es geht nicht primär darum, das Projekt zum Erfolg zu führen. Das Projekt ist ein Mittel zum Zweck, ein Übungsstück für mich und meine ganz persönliche, subjektive Heransgehensweise an solche Aufgaben. Wenn ich mich davon fangen lasse, wenn ich versuche gut zu sein,
wenn ich meine Achtsamkeit verliere – wird die Aufgabe unlösbar und ich fühle mich elend.

Ich habe mir dann Kopfhörer geschnappt, Mega Brain Zone von Michael Hutchison aufgelegt und begonnen, ein kleines Modul aus dem Sourcecodemonster herauszulösen und komplett neu zu gestalten. Der Tag verging wie im Flug, ich hatte eine gute Idee nach der anderen – und das hat sich gut angefühlt.
Natürlich(?) habe ich mich beim Codieren immer wieder selbst vergessen, erinnerte mich nicht an Achtsamkeitsübungen (oder Übungen für meine geplagte Wirbelsäule). Doch sobald ich ins Stocken kam, lehnte ich mich zurück, atmete tief durch und mir fiel die Herausforderung wieder ein Smile

Nichts beweisen wollen, bei mir bleiben. Das Spiel (Programmieren, Brot backen, Verträge abschliessen, Haus putzen, Autos verkaufen, Kinder erziehen, … grauer Alltag eben) zwar ernst nehmen – aber mich wichtig!

Mal sehen, wie es morgen wird.

[Der Text steht genau so auch im extra für die Herausforderung eingerichteten Forum]

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