Archiv für Dezember, 2006

viel rauch um nichts

Viel Rauch um NichtsDer Eine verbringt einen Großteil seiner Zeit damit, von einer location zur nächsten zu jetten, interessante Leute zu treffen, Meetings zu organisieren – und empfindet das alles im Grunde seines Herzens als oberflächlich.
Der Andere hat einen nach üblichen Maßstäben eher unspektakulären Alltag, fest geregelt, mit nur wenig Abwechslung – doch selbst kleine Begebenheiten lösen in ihm Prozesse aus, welche ihn tief bewegen und verändern.

Es kommt eben -wie so oft- nicht darauf an, was ich erlebe, sondern wie ich es bewerte und was ich daraus mache.

So könnte der Eine einen -nach ebenso üblichen Maßstäben- eigentlich oberflächlichen Alltag haben, diesen aber mit ein bißchen Mut zum Dialog und zur Offenheit als äußerst vielseitigen Rahmen begreifen, welcher genug Gelegenheiten zur tiefgreifenden Veränderung beinhaltet.
Und natürlich könnte der Andere sich dumpf der Alltagsroutine hingeben, die Augen vor all den kleinen Chancen zur Erweiterung des eigenen Horizontes verschliessen und sich dabei auch noch als Held fühlen.

Was denn nun besser, richtiger, spiritueller oder sinnvoller ist? Keines von Beiden, ein Weg ist so gut wie der andere. Dumm wäre nur, die Auswirkung auf das eigene Ich den Erlebnissen des jeweiligen Weges zuzuschreiben: „Jaaaa, wenn ich so Leben könnte wie Du, dann hätte ich schon längst …“.

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dem nebel entflohen

SpiegelweltWährend Augsburg unter einer dicken Nebelschicht begraben ist, scheint in den Bergen die KristallweltSonne von einem strahlend blauen Himmel. Wir sind dem trüben Wetter entflohen und einmal um den Plansee gelaufen.

Danke für die gute Idee, Uli!

Alle Bilder des Ausflugs ins Blaue findest Du in der Gallerie.

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reden mit den leuten

Treppenhaus„Hallo, ich möchte gerne 2 Pizzen bestellen.“ – „Bestellte Pizzen abholen?“ – „Nein, 2 Pizzen bestellen!“

Fällt Dir auch auf, dass es momentan an allen Ecken und Enden mit der Kommunikation hapert? Sei es in der Pizzeria am Eck, im Gespräch mit Kollegen oder Kunden, in der Beziehung, ja sogar Kommunikationssysteme wie Mailserver, Mobiltelefone oder Internetleitungen scheinen gerade eine schwere Zeit durch zu machen!
Bei Menschen kann ich es mir ja erklären: die eine Hälfte hört nicht richtig zu, die andere traut sich nicht klar zu sagen, was sie denkt. Erstaunlich finde ich, wie deutlich sich dieses Verhalten nun auch in der sogenannten leblosen Welt spiegelt.
Ich erlebe gerade viele Leute, die dasitzen, jammern und … warten! Jammern, statt ruhig zu sein und richtig hin zu hören. Jammern, statt den betreffenden Menschen klar zu sagen, was los ist. Jammern, warten und hoffen, das alles irgendwie wieder(?) gut wird.

Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen –
und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.

(Albert Einstein)

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wasserspiel 2

SternengeburtGleiches Setup (blaue Schüssel unter dem tropfenden Wasserhahn, interner Blitz, Blende 9, 1/160 bzw. 1/400), diesmal ohne zusätzliche Beleuchtung. Siehe da, schon besser – auch wenn es wieder knapp 300 Bilder waren 🙂

JodaNun, da ich das Prinzip so einigermassen verstanden habe, ist erst mal Schluß mit Tropfenbildern. Die Tage soll der bestellte 1000er Graufilter kommen. Dann gibt es neue Spielereien!

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wasserspiel

Tropfen 2Meine ersten Versuche, einen Wassertropfen auf den Chip der Kamera zu bannen. Tropfen 1Von genau 300 Bildern sind die beiden noch am besten – zufrieden bin ich nicht. Der 150 Watt Baustrahler ist lange nicht hell genug, trotz ISO 1600 habe ich den Blitz gebraucht. Die Schärfentiefe ist bei der kleinen Blende nicht berauschend und die Belichtungszeit mit ca. 1/80 einfach zu lang.
Was mir als Maßstab dient? Das Bild oder das oder auch das 🙂

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