oase


Sonnenuntergang WeldenAn Tagen wie heute merke ich, wie anstrengend es sein kann, die eigene Mitte zu bewahren. Vom „Leid und Elend“, in dem viele Leute zu stecken glauben über den sich ausbreitenden „höher, schneller, besser“ Wahn bis zur banalen und unglaublichen Rücksichtslosigkeit einiger Autofahrer: ich reagiere wie ein Pendel. Ein -mehr oder weniger- kurzer Ausschlag bringt mich aus der friedvollen Ruhe, zieht mich in das jeweilige Spiel hinein. Meist spüre ich recht schnell, dass das deren Spiel ist und nicht meines, und finde wieder zurück zu mir und dem, was ich für wichtig im Leben erachte. Doch es strengt an.

So sehr mich meine „Oase des Herzens“ stärkt und nährt, an Tagen wie heute wünsche ich mir manchmal eine Oase im „Aussen“. Und dann überlege ich, wie lange ich wohl mit -sagen wir mal- 10.000 Euro in Indien oder Peru leben kann?

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