Archiv für Februar, 2007

freundschaft

Freundschaft (Foto+Text: Jochen Mariss, Grafik Werkstatt Bielefeld)Manchmal braucht eben der ein oder andere einen kleinen Schubs in die richtige Richtung, um wieder in die Spur zu kommen. Ich hatte in meinem „ich mach alles selber und brauche niemanden“ Wahn etwas aus den Augen verloren, das Freunde nicht zuletzt da sind, um sich gegenseitig zu helfen. Und das in einer Offenheit und Vertrautheit, die weit über die Möglichkeiten des unbedarften Blog-Lesers hinausgeht.

Danke Catharina.

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billige ausrede

Kamel - alles nur Verkleidung?Der jährliche Wahnsinn steht wieder an: heute Nachmittag fühlen sich die Weldener Narren wieder mal bemüßigt, rotzbesoffen und mit furchtbar lauter Musik einen Faschingszug durch die Gemeinde zu führen. Nichts gegen laute Musik, ich hör seit ein paar Stunden ordentlich Techno. Aber was da unser 120 Jahre altes Häuschen zum Beben bringt, hat die Bezeichnung Musik nicht verdient!

Flüchten geht nicht, der Zug fährt direkt an unserem Haus vorbei, ich bring das Auto nicht mal aus dem Carport. Abgesehen davon würde ich es unserer Katze nicht zumuten, diesen Angriff auf die Hörnerven alleine durchzustehen. Auch wenn sie fast taub ist, die 2 Probeläufe diese Woche haben sie ziemlich verschreckt.

Doch, ich feiere gerne, trink auch mal was und höre auch gern laut Musik. Aber ich bilde mir dabei nicht ein, das halbe Dorf müsste mitfeiern, trinken und gröhlen. Mir ist die traditionelle Bedeutung des Faschings sehr wohl bewusst, ich kann nur in dem Treiben, wie es sich hier zeigt, kaum mehr etwas davon erkennen! Es scheint mir für die meisten nur noch eine billige Ausrede zu sein, sich mal so richtig zu betrinken. Und angesichts dessen bleibe ich doch lieber der scheinbare Spaßverweigerer!

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realitätsgestaltung

Kennst Du die Geschichte mit dem Hammer?
Da will ein Mann ein Bild aufhängen, den Nagel hat er, aber keinen Hammer. Also denkt er sich „Gehe ich doch schnell in den dritten Stock hoch zum Nachbarn, der hat bestimmt einen Hammer.“

Auf dem ersten Treppenabsatz, fällt ihm ein, das der Nachbar heute morgen nur so flüchtig gegrüßt hat: „Vielleicht hat er ja was gegen mich?“. Überhaupt war der schon etwas seltsam die letzte Zeit, als würde er ihm aus dem Weg gehen. „Der tut ja so, als würde ich mir ständig was leihen von ihm! Also ich würde einem Nachbarn so einen leichten Gefallen nicht abschlagen. Die Welt wäre so viel schöner, wenn alle etwas freundlicher miteinander umgehen würden. Aber es muss ja immer ein paar so eingebildete Menschen geben, die einem das Leben schwer machen!“

Endlich klingelt er beim Nachbarn und der öffnet die Tür. Doch noch bevor der „Guten Tag“ sagen kann, schreit ihn unser Freund schon an: „Behalten Sie doch Ihren blöden Hammer, Sie Rüpel!“

[Aus dem Buch Anleitung zum Unglücklichsein von Paul Watzlawick]

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versprochen

MännerabendJetzt liegst Du -wieder mal- im Krankenhaus, wirst in ein paar Stunden operiert. Mutter hat gesagt, das sei nun schon die 20te Operation; fast jedes mal was anderes! Diesmal die Stimmbänder – was nimmt Dich denn so mit, dass es Dir die Sprache verschlagen hat?

Wenn ich es mir recht überlege, ist das erst los gegangen, als ihr in dieses Haus gezogen seit?! Ich werde die Tage mal Euren Grundriss ‚raus kramen und die alten Chinesen per Feng Shui dazu befragen.

Für die OP drück ich Dir alle Daumen, scheint ja keine große Sache zu sein. Und wenn Du Deine Stimme wieder hast, komme ich vorbei und wir legen einen Männerabend ein, versprochen!

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nok ist

Nok ist… kein Problem
… vorhanden, die Wartezeit zu verkürzen
… nicht zu erkennen
… ok
… sicher nachvollziehbar
… eben auch selten dämlich
… kein Mitglied einer öffentlichen Benutzergruppe
… zuständig
… für Skandinavien
… eine Einrichtung
… offline
… historisch gewachsen
… bei diesen Fällen oft aussichtslos
… die Umsetzung
… allgegenwärtig

Warum das so ist? Steht hier! Und wie ich auf diese schöne Idee komme? Garnicht, ich habe es von pia abgeschaut 🙂

Ach ja, wer mich noch nicht so lange kennt: Nok ist seit rund 30 Jahren mein Spitzname.

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