Archiv für März, 2007

schlußstrich

Kaimauer [1.88MB Quicktime Movie]So, Freunde der Hirngespinste. In ein paar Stunden geht es auf nach Teneriffa, den Resturlaub verbraten 🙂

Ich freue mich tierisch auf die 2 Wochen Abstand vom Alltag, auf Berge, Landschaft, Wandern, kleine Cafes und nette Landgasthöfe. Wenn meine Kondition, Frau B.’s Kniee und das Wetter mitspielen, werden wir diesmal den Teide besteigen – mit 3.718m Spaniens höchster Berg. Am meisten allerdings freue ich mich auf das kleine Küstenstädtchen irgendwo im Norden der Insel, an dessen Kaimauer die Brandung mit der Kraft und Lautstärke eines startenden Düsenjets donnert. Letztes Jahr waren wir fast 2 Stunden dort, konnten wollten uns nicht losreissen von diesem gewaltigen Naturschauspiel.
Der Urlaub kommt zur rechten Zeit, setzt irgendwie einen guten Schlußstrich unter einen langen Lebensabschnitt und macht hoffentlich Kopf und Bauch frei für alles Neue.

Bis in 2 Wochen also.

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perspektive

Augsburger StadtansichtenAlles hat seine zwei Seiten. So weitreichend die Veränderungen in unserem Leben anfangs auch scheinen, so groß ist auch die Chance, welche sich in ihnen verbirgt. Klar, ein Risiko bleibt immer – Gewissheit gibt es nicht. Doch die Unausweichlichkeit des Lebens lässt ja eh keinen anderen Weg zu als Voranzuschreiten, sich dem Unbekannten zu stellen. Denn selbst ein zauderndes Stehenbleiben würde die momentane Situation verändern – mit einem ebenso ungewissen Ausgang.
Wieder einmal liegt es ausschliesslich in meiner Hand, wie ich auf die Dinge zu gehe. Ängstlich und vorausfürchtend oder neugierig und hoffnungsvoll. Und so zeigt die dunkle, enge Gasse -aus einer anderen Perspetive betrachtet- plötzlich ihre ganze vielfältige Schönheit. Enthüllt immer mehr spannende Details, setzt dem kalten Blau des Nachthimmels ein warmes Leuchten entgegen und erfüllt mich mit einer Zuversicht, die alle Bedenken mit einer sanften Bewegung beiseite wischt.

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mond und venus

Augsburger StadtansichtenIch habe ein schlechtes Gewissen und Frau B. ist trotzig! Zum -mehr oder weniger- ersten Mal seit 18 Jahren bin ich nun öfter mal länger unterwegs, weiß oft nicht, wann ich nach Hause komme. Die Situation ist ungewohnt, der Umgang damit will gelernt und auch geübt werden – das ist uns beiden klar. Hier unterscheiden sich Theorie und Praxis wieder mal ganz gewaltig: es fühlt sich einfach saublöd an!

Und schon verschmelzen die Unterschiede zwischen Herausforderungen in der Beziehung und gewaltigen Aufgaben im Projekt: Was sich theoretisch noch machbar darstellt, zeigt sich in der Praxis plötzlich(?) ganz anders. Doch hier wie da gibt es meiner Ansicht nach nur einen Weg, der langfristig erfolg versprechend ist. Der Mut zur Wahrheit und die Bereitschaft zur Kommunikation.
Hilfreich für mich ist dabei eine leicht ver-rückte Sicht der Dinge, wie ich sie heute wieder mal beim Stromern durch Augsburgs Innenstadt erfahren habe. Keine zwei Strassen vom pulsierenden Feierabendverkehr entfernt ist diese verträumte Altstadtgasse, friedlich und wohl behütet von Mond und Venus. Die Lösung vieler Problemchen liegt oft so nah, dass ich sie einfach nicht an dieser Stelle erwarte. Wie schon der Volksmund sagt: „Den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen.

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motiviert

WorldwideEines merke ich jetzt schon: so spannend das neue Projekt ist, so anstrengend ist es auch! Und damit meine ich weniger die 13 Stunden Tage – von denen ich hoffe, dass sie die Ausnahme bleiben. Sondern eher die Motivation, welche dieses Projekt in mir weckt. Da sitze ich doch tatsächlich nach einem solchen Meeting, das meine ganze Aufmerksamkeit und nebenbei auch noch meine Englischkentnisse fordert, in der Nacht noch am Rechner und bereite schnell noch was für meine Präsentation morgen vor!

Eine recht aufregende Geschichte ist das. Wie das wohl wird, wenn ich erst mal anfange in der Weltgeschichte herum zum reisen?!

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treiben lassen

Augsburger StadtansichtenWieviele schöne Seiten ich doch immer wieder entdecke, wenn ich mich durch die Stadt treiben lasse. Ich geniesse diese Stunde der Dämmerung, das weiche Licht, die warmen Farben. Der Strassenlärm dringt nur noch gedämpft zu mir durch, so beschäftigt bin ich mit Staunen und Fühlen.

Nach einem Tag im Büro, allein mit dem Rechner und meinen Gedanken, brauche ich diese Kulisse aus Geräusch und Bewegung. Die konzentrierte Aufmerksamkeit weicht dann schnell einem vertrauten Gefühl des Fließens, ich atme auf und lande bei einer Seite von mir, welche im Tagesgeschäft oft zu kurz kommt.

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