hingabe


WertachuferMich wieder einmal zwei Stunden durch die Stadt treiben lassen, durch ruhige Seitenstrassen und friedliche Grünanlagen. Die letzte halbe Stunde dann am Wertachufer auf einem Stein sitzend verbracht, den sprudelnden Wassern nachgeschaut, dem lauten Plätschern gelauscht.
Bis der Fluss mit einem mal langsamer wurde, sich die wilden kleinen Spritzer zu einem feinen Nebel zusammen getan haben, das vorher ungestüme Wasser wie flüssiges Metall um die Steine geflossen ist und sich das vielstimmige Plätschern zu einem ruhigen, weichen Rauschen verdichtet hat.

Vielleicht fühlt es sich so an, sich dem Fluss des Lebens hinzugeben, die Vergänglichkeit des Momentes zu akzeptieren und sich der Unaufhaltsamkeit steter Veränderung anzuvertrauen?!

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  1. #1 von Gisela Ü. am 22. Mai 2007 - 09:18

    Lieber Norbert,
    ich bin zz. in einer ziemlich verfahrenen Lebenssituation und so kamen Deine „Hirngesprinste“ gerade zum richtigen Zeitpunkt.
    Jeden Tag, wenn ich mich an den PC setze, hoffe ich auf einen neuen Impuls von Dir und finde mich jedesmal darin wieder und bekomme neuen Mut zum Leben.
    Dafür möchte mich hiermit einmal ganz, ganz, ganz herzlichst dafür bedanken. DANKESCHÖN !!!
    Mit frendlichen Grüßen
    Gisela Ü.

  2. #2 von norbert am 22. Mai 2007 - 10:04

    Guten Morgen Gisela,
    die Impulse von Aussen, jaja. Da habe ich gestern Abend noch so schön von Unaufhaltsamkeit steter Veränderung geschrieben. Und dann kommt heute die neue Mail vom Flug des Adlers und schon bin ich wieder ertappt worden, wie ich in eine alte Falle laufe!
    Doch dafür sind wir ja 6,5 Milliarden Menschen, damit wir uns gegenseitig immer wieder sanft anstupsen können, wenn einer mal wieder den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht.
    Sei lieb gegrüßt

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