Archiv für August, 2007

freiheit

Über den WolkenIrgendwie ist schon was dran an dem Spruch: „Man erkennt den Wert einer Sache meist erst, wenn man sie nicht mehr hat!“. Je länger ich auf Achse bin (das Projekt geht nun so richtig los), umso mehr freue ich mich auf Zuhause. Das alte Häuschen, unser Stubentiger, das Plätschern des Brunnens vor dem Haus – über die Jahre zur lieben Gewohnheit geworden, gewinnen sie nun wieder eine ganz besondere Bedeutung.

Frau B. fehlt mir am meisten! Auch wenn im Alltag oft nur wenig Zeit für uns bleibt: nun spüre ich, wie wichtig mir die kleinen Gesten der Liebe sind. Der Austausch über den vergangenen Tag, ein Moment tiefen Friedens in einer kurzen Umarmung, der gleichmäßige Atem neben mir im Bett. Kleinigkeiten, die in der Routine eines sich ständig wiederholenden Ablaufs zur Selbstverständlichkeit geworden sind.

Freiheit heißt auch, mich nicht vom daily business versklaven zu lassen und die kleinen Geschenke des Lebens zu schätzen.

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mal wieder stöbern

Kaum bin ich mal ein paar Tage dienstlich im Ausland unterwegs, gehen gleich die Besucherzahlen zurück! Naja, vielleicht seid ihr da ja ein bißchen verwöhnt von mir.
Nächste Woche gibt’s wieder mehr von mir – bis dahin: stöbert doch einfach mal in alten Beiträgen 🙂

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eine neue bedeutung

SpiegelbildVeränderung, Umbruch … schon das ganze Jahr über zeichnet sich die Qualität eines neuen Zeitalters ab.

So manchmal habe ich eine leise Ahnung davon, was in meinem Umfeld als nächstes ansteht. Unklar, verschwommen, wie das Spiegelbild venezianischer Häuser um trüben Wasser des Kanals. Und gerade deutlich genug, um neugierig zu werden oder auch ein bißchen Angst zu bekommen. Denn wenn ich auch in fünf Jahren sage „Genau richtig war das damals!“, so will der Weg dorthin erst einmal gegangen werden.

Im Moment merke ich, wie sehr ich den Alltag mit Frau B. liebe. Ich bin die ganze Woche unterwegs. Das Wochenende ist dann voll gepackt mit Erwartungen, welche mit den liegen gebliebenen Aufgaben meist in einem gewissen Konflikt stehen. Schon bekommt Zeit eine völlig neue Dimension. Zeit zum Reden, Zeit zum Träumen, Zeit zum Schmusen, Zeit zum miteinander wachsen.
Wie ich die Zeilen so schreibe merke ich, dass es ja genau das bewirkt: miteinander wachsen! Wir kämpfen noch mit der neuen Situation, doch schon reden wir darüber, träumen von neuen Zeiten. Ach ja, Schmusen … auch das gewinnt eine ganz neue Bedeutung 🙂

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ätsch

Sammy im SchuhschrankDas Bild will ich Euch nicht vorenthalten!

Unsere Süße lässt selbst im stolzen Alter von 17 Jahren keine Gelegenheit aus, ihre Späßchen zu treiben.

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endlosschleife

WendeltreppeIst die Am-besten-bleibt-alles-beim-Alten Phase erst einmal überwunden, bekommen die meisten nicht mehr genug! Die Neuerungen werden umfangreicher, die Werkzeuge immer komplexer, die Ansprüche steigen höher und höher, kleine Schwächen werden zum Knockout-Kriterium für ein Tool.

Dabei gerät eines völlig in Vergessenheit: das ursprüngliche Ziel! Nicht das es mir nicht auch immer wieder so gehen würde. Aber vielleicht habe ich als Softwareentwickler gelernt, solche Endlosschleifen früher zu erkennen und den Notschalter zu drücken?

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