änderungsbedarf


AugenblickGestresst, schlecht geschlafen, ein Augenblick der Unachtsamkeit, die Bemerkung im Vorbeigehen leichtfertig dahingesagt. Nicht böse gemeint, aber zielgenau meine Achillessehne getroffen, meinen wunden Punkt.
Sonntag ist eh mein schwierigster Tag, da bin ich immer wieder mal am hadern und kämpfen. Meist ist meine innere Ruhe groß genug, lasse ich mich von den kleinen Widrigkeiten nicht aus der Bahn werfen. Diesmal jedoch haben alle schlauen Sprüche, Strategien und Übungen nichts genutzt. Der Tag ist gelaufen, verhunzt; selbst jetzt noch, viele Stunden später.

Was mir wieder mal ganz deutlich zeigt, dass hier noch ein gewaltiger Änderungsbedarf besteht. So gesehen sollte ich eigentlich Dankbar sein für den Hinweis. Sagt mir mein Kopf. Doch es fühlt sich anders an, ganz anders!

Etwas stimmt noch nicht, läßt mich zögern den Artikel zu speichern? Aah, das ist es: heute vor einem Jahr! Anscheinend habe ich es seinerzeit besser auf die Reihe gebracht. Aber das war auch einfacher: wenn nicht gerade Sonntag ist, dümpeln die kleinen häßlichen Gedanken nur selten in meinen Hirnwindungen umher.

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