vorfreude


PickupMüde bin ich jetzt und ausgebrannt. Den ganzen Sonntag über habe ich Bilder entwickelt und das neue Template für den Reisebericht programmiert. Es ist eine Heidenarbeit, auch wenn mir die Software bei der Entwicklung kräftig unter die Arme greift und mir viele Aufgaben erleichtert. Doch eines kann sie nicht: das Bild am Monitor mit dem in meinem Kopf vergleichen. Stimmen die Farben, hat das wirklich so ausgesehen dort? Drückt der Bildausschnitt aus, was ich mit dem Bild verbinde?
Schließlich noch die Entscheidung, welches der 13 „Wolken mit Berg“ – Bildern in den Reisebericht soll. So einfach ist es natürlich nicht: den Reisebericht gibt es im Web (mit vielen Bildern), als Diashow mit Musik (mit genau so vielen Bildern), als PDF (mit nicht so vielen Bildern) und als Fotoalbum (mit vielen anderen Bildern). Allein von Machu Picchu habe ich mehr als 100 Bilder gemacht, die wahrscheinlich nur jemandem etwas sagen, der schon dort war – und jeden anderen einfach schon ob der schieren Menge langweilen.
Doch es lohnt sich. Schon die Vorfreude auf den fertigen Bericht spornt mich immer wieder an, treibt mich immer wieder an den Rechner, lässt mich –„Nur einen Stapel noch, dann ist Schluß für heute!“– doch schnell noch einen Schwung Bilder entwickeln.

„Ohne Computer hätten wir Morgen noch Gestern.“ hat mal jemand gesagt. Klar geht vieles schneller, nimmt er uns einige Arbeit ab. Arbeit, die wir ohne Computer garnicht hätten 😉

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