kopfstand


SpiegelbildJammern, beschweren, mosern – die halbe Welt versteht selbige nicht mehr und schimpft munter drauf los. Da weiss jemand „jetzt auch nicht warum, aber ich bin dagegen!“. Andere opfern freiwillig Geld und Zeit für einen VHS Intensivkurs und maulen dann, weil es Hausaufgaben gibt. Oder der Inbegriff des grünen Umweltaktivisten (mit Birkenstock, Schlamperhose und selbst gestricktem Wollmützchen), der fröhlich den Motor seines Wagens laufen lässt, während er beim Vollwert-Bäcker Biosemmeln kauft.

Die Welt steht nicht Kopf, auch wenn es auf den ersten Blick manchmal so scheint. Sie funktioniert ganz gut, ja sogar ausgesprochen gut – wenngleich auch nicht so, wie sich das einige vorstellen! Schau mal durch eine Lupe, die Du etwas weiter von Dir weg hälst … ganz schön verdreht sieht alles aus. Unsere Vorstellung von Welt, von Leben ist genau so eine Lupe.

Die ganze Schönheit entfaltet sich erst, wenn ich meine Trägheit, Unsicherheit, Angst oder was auch immer überwinde, meinen Hintern hebe und genau hinschaue. Andernfalls kann ich mich „auf den Kopf stellen und mit den Beinen wackeln“ (Zitat Oma), das Bild in der Lupe bleibt verkehrt.

Oder um es mit Byron Katie zu sagen:

Wenn Du mit der Realität streitest, verlierst Du – aber nur jedes Mal.

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