Archiv für Februar, 2008

The magic …

Magic

… is gone. Nach 4 Tagen Schulung ist der Zauber einer soliden Ahnung gewichen 😀

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fussgängerüberweg

CrosswalkIch bin auf der Suche nach einer passenden Idee für das Wochenthema Rot im Projekt 52 – die S-Bahn in Ismaning kam mir da heute gerade recht.

Erst vorhin am Rechner habe ich die Füßgängerüberweg-Zeichen entdeckt. Mit dem dahinrasenden Zug vornedran ein witziges Bild :). Für das Projekt allerdings werde ich noch ein wenig in mich gehen.

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rythmus

LichtungGerade in Antons Sinnsprüchen entdeckt:

Es ist nutzlos den Rhythmus des Lebens
forcieren zu wollen.

Die Kunst des Lebens besteht darin zu lernen
allem und jedem die Zeit zu lassen, der es bedarf.

Carlo Petrini – Gründer von Slow Food®

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nevermore

NevermoreGut Ding will Weile haben! Beim aktuellen Bild für das Projekt 52 trifft das mehr denn je zu. Sari hat für die 8te Woche das Thema „Was macht mir Angst?“ gezogen: „Stellen wir uns dieses Woche also gemeinsam unseren Ängsten, gehen tief in uns und überlegen, was uns Angst macht. Tiefgründig oder nicht steht Euch frei …“.

Meine erste Idee waren gleich mal Spinnen. Aber was früher eine ausgewachsene Angst war, kann ich heute bestenfalls noch als Ängstchen bezeichnen. Also weiter gesucht und auch schnell fündig geworden: Ich habe Angst, keine Anerkennung mehr zu bekommen. Das flaue Gefühl im Bauch sagte mir, dass ich richtig liege. Nur … wie sollte ich das fotografisch umsetzen? Die Ideen dafür waren recht schnell gefunden, es scheiterte allerdings an der Gelegenheit und einer passenden Gruppe Statisten :). Nun, wenn etwas trotz stimmigen Gefühls partout nicht klapppen will, komme ich ins Überlegen: „Warum will ich eigentlich Anerkennung? Weil ich dazu gehören will! Und warum will ich dazu gehören? Weil sich das richtig gut anfühlt!“. Es lässt mich meine Verbundenheit mit Gott und der Welt viel leichter fühlen, als wenn ich in einer einsamen Höhle im Himalaya glücklich vor mich hin schwebe. Also was macht mir denn nun Angst? Die Vorstellung, mich nie nie nie mehr glücklich zu fühlen! (Dazu passend fällt mir jetzt auch der Glückstipp von Bodo wieder ein.)

Erstaunlich, wie schnell die Gesichtszüge entgleiten, wenn ich mich ein paar Minuten lang so richtig in dieses Gefühl hinein steigere. Die Bilder haben mich selbst überrascht, kenne ich mein Gesicht doch meist lächelnd und optimistisch! Ich habe per Bildbearbeitung etwas nachgeholfen, um den resignierten und hoffnungslosen Eindruck zu verstärken.

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in die falle getappt

ZeitlosBeneidenswert unbeeindruckt von der allseits um sich greifenden Hektik zieht der Mond ruhig und gelassen seine Bahn. Ich schaffe das nicht immer – gleich dreimal ist mir das Thema Zeit heute begegnet:

Uli ist aufgefallen, wie vollkommen bedeutungslos es ist, ob er nun 240 km/h oder 150 km/h fährt. Der Preis für die „gesparte“ Zeit ist -wegen der um ein vielfaches höheren, notwendigen Aufmerksamkeit beim schnell Fahren- ein spürbar niedrigerer Energielevel nach der Fahrt. Abgesehen davon: wie sollte man Zeit sparen können? Das klappt nur bei Momo im Film.
Frau B. merkt, dass sie zu rennen anfängt, obwohl sie ganz genau weiß, dass sie definiv zu spät kommen wird. Und das es egal ist, ob sie 5 oder 15 Minuten später ankommt – zu spät ist zu spät!
Und mitten drin ich. Nach 20 Jahren in der IT-Branche ist mir vollkommen klar, dass sich selbst kleine Projekte zu ausgewachsenen Zeitfressern entwickeln können. Trotzdem werde ich unruhig und hektisch, wenn das Unvermeidliche eintritt. Vertippe mich, überlese Wichtiges und lasse mich anstecken von der jahrzehnte lang gehörten Zeit ist Geld Mentalität.

Es ist schon bemerkenswert, wie vielen Automatismen wir erliegen – oft wider besseres Wissen.

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