Archiv für April, 2008

zuwachs

Hört, hört, die hirngespinste begrüssen einen neuen Autor! Seit heute zählt deed zum kleinen Kreis der Schreiberlinge, die ihre Gedanken hier der Welt offenbaren. Ich bin mal gespannt, was wir von ihm zu Lesen bekommen – und zu Sehen, denn deed fotografiert auch leidenschaftlich gerne.

Mit hirngespinsten jedenfalls scheint er sich auszukennen, so gerne wie er sich in die geschützte Realität fremder Buchwelten zurückzieht.

Viel Spass, deed. Mögest Du uns kurzweilige, schräge, nachdenkliche, schöne Geschichten bescheren!

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spielplatz

Schöne AussichtMontag, der einzige Tag mit schönem Wetter hier in Steeg am Hallstätter See. Wobei es ja ziemlich egal ist. Ich sitze den ganzen Tag über in einem Besprechungsraum, habe eh keine Gelegenheit, die wirklich schöne Gegend zu erkunden. Und doch macht es einen Unterschied, ob ich die halbe Stunde am Abend bei Sonnenschein auf der Terasse sitze oder mich -vor dem kalten, nassen Wetter flüchtend- im Hotelzimmer verkrieche.

Solche Bilder jedenfalls machen die meisten Leute immer neidisch auf meine vielen Geschäftsreisen. Hey Leute, wollt ihr lieber Regenbilder, Werkshallen, Computermonitore oder Hotelzimmer sehen? Ich habe darauf keine Lust!

Ich fange lieber aus den langen und oft anstrengenden Arbeitstagen die schönen Momente ein, alles andere wird unter „Übungsfeld Arbeitsplatz“ abgelegt – und dient mir als Spielfeld für meine Persönlickeit 🙂

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märchenschloss

NeuschwansteinEric ist 2 Wochen in Europa, ein willkommener Anlass für ein Programm, das die bekanntesten Klischees bedient. Neben einigen bayrischen Gasthausbrauereien steht ganz oben auf der Liste das Märchenschloss von Ludwig II – Neuschwanstein diente als grobe Vorlage für Cinderella Castle in Disneyland. Und da ich die Königsschlössertour (Neuschwanstein, Hohenschwangau und Linderhof) auch noch nicht gemacht habe, gefällt mir der Trip um so besser 🙂

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integration

IntegrationDie Arbeit in einem internationalen Team lehrt mich viel. Da heisst es nicht nur, das unscharfe und von Allgemeinplätzen geprägte Bild eines anderen Landes aufzugeben oder sich mit den Vorurteilen gegenüber dem eigenen Heimatland auseinanderzusetzen. Ich werde auch immer wieder mit meinem Hang konfrontiert, im Mittelpunkt stehen zu wollen. Dann ist für mich Loslassen angesagt. Jemand anderen ganz bewusst ins Zentrum der Aufmerksamkeit stellen. Bis ich die Gruppe als Einheit empfinde, als komplexes System, zu dem jeder seinen Teil beiträgt.

Saris 15. Wochenthema „Lebensmittel präsentieren“ im Projekt 52 bietet eine schöne Gelegenheit, Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Gut, Birnen habe ich gerade keine, doch die Orange macht sich auch ganz gut, oder?

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halbzeit

HalbzeitDie Tasse Kaffee noch halb voll, die Augen schon halb geöffnet, der Körper noch so halb in der kuscheligen Geborgenheit des Bettes, die Gedanken schon halb ausgerichtet auf die unausweichlichen Fügungen des bevorstehenden Tages.

Halbzeit.

Innehalten, das Vergangene noch mal Revue passieren lassen, mich langsam dem Kommenden öffnen. Das süsse Nicht-Sein des Schlafes als grenzenloses Spielfeld für einen unendlich kreativen Geist erkennen.

Halbzeit.

Den Übergang von Nacht zu Tag, von Traum zu Realität als Startschuss begreifen und loslegen. Meinen Tag kreieren.

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