Archiv für April, 2008

der reihe nach

Bunte RoseEinigen Lesern ist das neue Layout zu anstrengend, gerade wenn sie nur alle 1-2 Wochen bei den hirngepinsten vorbei schauen: „Das war früher viel einfacher, sich einen Überblick über die letzte Zeit zu verschaffen!“.

Gut, das verstehe ich. Da bieten sich zwei Möglichkeiten zur Lösung an: hirngespinste regelmässig und oft lesen oder und auf den neuen Menüpunkt der reihe nach klicken. Dort werden die Beiträge ganz klassisch angezeigt. Ordentlich, der Reihe nach, wie früher.

Jetzt stimmt die Welt wieder, oder? Nicht, dass mir noch einer Durcheinander kommt 😉

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colorfull

ColorfullWie bunt so eine Stadt ist, fällt mir neuerdings immer öfter auf. Sicherlich bin ich beeinflusst vom Architektur-Artikel in der Fotohits 04/2008. Und ganz sicher ist es so, dass ich nur sehe, worauf ich auch achte. Womit ich wieder mal beim Thema Aufmerksamkeit wäre – aber das gehört in eine andere Kategorie 🙂

Die unscheinbare Gasse (Hafnerberg) ist wenig einladend, wenn Du sie von Westen aus betrittst. Erst nach ein paar Metern öffnet sich der Blick auf das Ensemble bunter Häuser mit den alten Strassenlaternen.

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katzenwecker

KatzenweckerHaarscharf beobachtet und excellent umgesetzt. So und nicht anders läuft das auch bei uns ab – naja, fast jedenfalls, um ehrlich zu sein :). Unbedingt Lautsprecher anmachen, obwohl die Bilder schon für sich sprechen.

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[Gefunden via Psychologie des Alltags]

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feuerabend

FeuerabendTja, da bin ich diesmal richtig aufgeschmissen mit dem Thema der 14. Woche: „Die Sonne geht unter“. Bei dem trüben Wetter standen die Chancen von Anfang an schlecht, ein entsprechendes Bild für Saris Projekt 52 einfangen zu können. Klar habe ich mir gleich mal Alternativen überlegt:

Eine kleine Buddha-Statue alle halbe Stunde ablichten. Der länger werdende Schatten und die sich ändernde Helligkeit geben eine hübsche kleine Serie.

Zum Wohnzimmerfenster hinaus fotografieren, auch alle halbe Stunde ein Bild. Der Wechsel der Helligkeitsverteilung (Fenster hell, Raum dunkel zu Fenster dunkel (mit leuchtender Salzkristalllampe) und Raum hell sollte auch eine schöne Serie abgeben.

Wenn es zwar bewölkt, aber trotzdem ein Unterschied zwischen Abend und Nacht merkbar ist, liese sich das ganz gut realisieren. Doch entweder waren rabenschwarze Gewitterwolken am Abendhimmel, die den Übergang vom Tag zur Nacht völlig verschluckten. Oder ich bin erst nach Hause gekommen, wenn es bereits stockfinstere Nacht war. Und so greife ich diese Woche ins Archiv und hole den Abendhimmel über Ayacucho, Peru heraus. Der lässt sich hier eh kaum übertreffen und selbst für Peru war es ein ganz besonderes Schauspiel. Was, nebenbei bemerkt, kaum jemand beachtet hat – schliesslich waren die vielen Touristen voll und ganz mit Shopping beschäftigt. Gegen die bunten Auslagen der Schaufenster hat die Schönheit der Natur kaum eine Chance.

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haben wollen

double troubleWieder mal hatten wir uns in den Kopf gesetzt, nicht mehr zur Miete wohnen zu wollen, sondern Eigentümer zu werden. Also nichts wie auf, ein Häuschen gesucht, das Vermögen gecheckt, die Finanzierung berechnen lassen …

… doch halt! Denk mal nach! Ich bin jetzt gleich 47 Jahre alt, wir haben nicht so viel Eigenkapital. Wenn die Bank uns sagen wir mal € 200.000.- leiht, zahlen wir 25-30 Jahre lang € 1.000.- zurück. Mit Zinsen und Gebühren sind das ca. € 400.000.-. Wenn ich also 77 Jahre alt bin, haben wir ein Haus zum Preis von zwei. Und das kann ich dann hübsch verkaufen und ins betreute Wohnen ziehen, weil ich Haus und Garten nicht mehr pflegen und instand halten kann! Dafür soll ich jahrzehntelang sparen und mich einschränken? Nur um sagen zu können: „Das ist meins!“? Ne ne, Kinners, der Spass hat ein Loch!

Bankraub: eine Initiative von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank.

Bertolt Brecht

Immer wieder mal drängt sich das „Haben, haben, haben!“ in den Vordergrund. Und immer wieder mal falle ich darauf rein. Doch der einzig dauerhafte Besitz ist sicherlich nicht materieller Art. Freude am Sein, Vertrauen ins Leben, Geborgenheit und eine tiefe innere Ruhe – danach strebe ich gerne … und das bleibt mir auch.

Sinn des Lebens: etwas, das keiner genau weiß. Jedenfalls hat es wenig Sinn, der reichste Mann auf dem Friedhof zu sein.

Peter Ustinov

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