Archiv für Juni, 2008

ausgleich

Bei Saris Thema der 26. Woche –Regenbogen– ist mir gleich mein Lieblingspullover eingefallen. Letzten Winter hatte ich den dicken Nepalpulli leider überhaupt nicht an, es war einfach nicht kalt genug.

Ich liebe alles richtig bunte, trage am liebsten Batikshirts und Hosen. Naja, um ehrlich zu sein genieße ich auch die Aufmerksamkeit, die solche Klamotten mit sich bringen 😉

Und es ist ein schöner Ausgleich zum Businesskasper-Image, das mit der ganzen Fliegerei und den Geschäftsreisen von ab zu an aufkommt 🙂

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danke welt

Geburtstagsparty mit 100.000 Leuten: Jazzfestival in Montreal! Zum Frühstück Sekt (Danke Uli & Heiko), gleich weiter zum Mont Real – um 16:00 Uhr geht der Flieger zurück.

Etwas eigenartig fühlt es sich schon an, fernab von allem vertrauten Geburtstag zu haben. Andererseits sind ringsum alle sooo lieb, das es einfach Spass macht!

Danke Welt, das ich Dich so geniessen darf 🙂

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kleine abenteuer

Da haben wir gerade auf dem Weg vom Werk zurück ins Hotel doch tatsächlich einen Fußgänger auf der Strasse gesehen. Ich meine das schon mal in einer Fachzeitschrift gelesen zu haben, aber in der echten, wirklichen Realität? Ist doch Kanada -genau wie die Vereinigten Staaten- „designed for drivers“ !

Sobald Du ein paar Meter raus aus Downtown bist, gibt es schlichtweg keine Bürgersteige mehr. Keine Chance, die unzähligen Highways, Interstates, Serviceroads zu überqueren. Mehr noch: meist ist es sogar verboten, auf der Strasse zu laufen. Die Autofahrer sind auch garnicht daran gewöhnt, auf Fussgänger zu achten.

Damit wird der Weg zu einem der Restaurants, welche keine 300 Meter Luftlinie vom Hotel entfernt sind, schon wieder zum kleinen Abenteuer 🙂

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gegensätze

Die Hightec-Sessel der Businessclass im Canadian Airlines Jet stehen schräg zur Raummitte hin, sind durch ovale Wände voneinander abgeschirmt und mit coolem blauem Licht beleuchtet. Gleich wird uns eine monotone Computerstimme begrüßen: „Willkommen an Bord des interstellaren Fluges AC 875 nach Alpha Centauri. Unsere voraussichtliche Flugzeit beträgt 23,735 Jahre, die Sie im Cryosleep bei hoffentlich angenehmen Träumen verbringen werden …“. Naja, mit der eigenwilligen Aufteilung passen eben mehr Leute rein. Dafür kann man sich weder unterhalten noch zum Fenster raussehen :-/

Ganz anders präsentiert sich das Hilton Laval. Der Charme der auf alt und edel getrimmten Zimmer hält sich in Grenzen. Die Klimaanlage brummt vor sich hin, das Fenster lässt sich -natürlich- nicht öffnen; wobei es eh nicht viel zu sehen gibt hier im Abseits der Stadt. Dafür ist die Minibar gut gefüllt und ich habe zwei Doppelbetten im Zimmer. Kommt noch jemand?

Der Feiertag hier in Quebec bringt uns etwas aus dem Rythmus, das Werk in Lachute hat heute geschlossen, genau wie alle Läden. Jetzt heißt es die Zeit bis zum Abendessen zu überbrücken – und nebenbei das Hardrock Cafe hier in Montreal ausfindig zu machen:)

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warum in die ferne schweifen

Verfallene Hütten, alte Zäune, verrostete Autos … alles Mögliche ist mir in den Sinn, doch nicht vor die Linse gekommen. Wieder Zuhause in unserem 110 Jahre alten Häuschen war es plötzlich klar: „Warum in die Ferne schweifen, sieh, Marodes liegt so nah!“.

Der Vermieter hat das Fuß-große Loch gleich daneben mal mit einem Winkelblech verschlossen, damit die Marder nicht mehr auf den Dachboden kommen. Es krankt an vielen Ecken, unser Häuschen. Doch es hat seinen ganz eigenen Charme, und der lässt uns über vieles hinweg sehen.

Wieder ein spannendes Thema der 25. Woche im Projekt 52, das Sari uns gestellt hat. Danke!

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