fest im griff


Gernstls Reisen habe ich gerade wieder gesehen, in den Alpen war er unterwegs.

Die Suche nach dem Glück beschäftigt ja viele Leute. Und die, welche es gefunden haben, können meist nicht sagen, was es denn nun ausmacht, das Glück im Leben. Doch es zieht sich ein roter Faden durch alle Begegnungen des Herrn Franz X. Gernstl: „Reich ist nicht, wer viel hat, sondern wer wenig braucht.“
Die Zufriedenheit und innere Ruhe dieser meist älteren Menschen (geht das erst im hohen Alter?) hat nichts mit Besitz zu tun, ist unabhängig vom Streben nach irgend etwas und losgelöst vom Wertesystem der Umgebung. Sie nehmen ihr Leben in die Hand, statt auf ein besseres zu Warten. Freuen sich über Erfolge und nehmen Niederlagen mit einem lauten Fluchen und einem leisen Lächeln hin.

Unsere Gewohnheiten, die Erziehung, die Kultur … alles hat uns fest im Griff und verhindert oft genug, das Glück im eigenen Leben überhaupt wahr zu nehmen. Und doch ist es in jedem Moment auf’s Neue unsere eigene Entscheidung, aus den Umständen etwas zu machen, das uns Zufriedenheit schenken kann.

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