Archiv für Juni, 2008

colorfull III

Das Augsburger Weberhaus ist für mich eines der prächtigsten Gebäude. Zwar wurde es im Lauf der Jahrhunderte mehrmals zerstört – oft durch Krieg, einmal aber auch, weil es der damaligen Strassenbahn im Weg war. Doch man merkt es ihm nicht an, es ist immer wieder aufs Neue möglichst originalgetreu aufgebaut und bemalt worden.

Vom Moritzplatz aus fotografiert es wohl jeder Tourist. Ich habe mich für die Ansicht von Süden entschieden, gibt es der Philippine-Welser-Strasse doch einen ganz eigenen Charme. Ausserdem sind da keine Oberleitungen im Weg 🙂

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heimwärts

HeimwärtsDie Woche in Steeg war fruchtbar, aber auch anstrengend. Ich bin müde, will nur noch nach Hause. Auf der Autobahn war die letzten 150 km schon wenig los, jetzt legt sich auch langsam der Feierabendverkehr. Ich wiederstehe der Versuchung auf’s Gaspedal zu drücken und versuche den Kopf frei zu bekommen von Projekten, Programmen, Datenmodellen, Templates … was weiss ich allem.

Zwischen dunklen Gewitterwolken spitzen immer wieder Sonnenstrahlen hervor, tauchen die Landschaft in ein mystisches Licht. Mein Weg führt direkt am Chiemsee vorbei, der kleine Rastplatz liegt genau am Ufer. Eine Schar Möwen hat sich für eine kurze Weile auf der Ufermauer nieder gelassen. Immer wieder steigen sie auf, lassen sich vom Wind tragen, drehen ihre Runden dicht über meinem Kopf. Irgendwann fliegen sie alle los, verschwinden in der Abendsonne – heimwärts.

Jetzt habe ich Feierabend.

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lebenszeichen

Da ich hier im Hotel keine Chance auf Internet habe, bleiben die hirngespinste etwas auf der Strecke. Ich nutze die Chance und schreibe schnell noch vom Büro aus ein Lebenszeichen 🙂

Also: liebe Grüße aus dem schönen Bad Goisern.

PS: Der tote Baum, der die freche Wolke einfängt, steht nicht hier – ich habe ihn letzten Sonntag in Welden fotografiert. Hier sind solche Bilder momentan unmöglich: es ist wolkenverhangen und regnet!

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zart umhüllt

Schon von weitem bemerke ich sie. Nicht das sie gezielt auf sich aufmerksam machen würde wie manch andere, mit grellen Farben oder ausgefallenem Aussehen. Aber sie ist unverkennbar etwas besonderes.

Das ihr Duft meine Sinne umschmeichelt, merke ich erst, als ich schon ganz nahe bin. Zart, ganz zart umhüllt sie ihr Innerstes. Doch die Hülle ist so vielschichtig, dass sie kaum etwas durchdringen kann. Nicht ohne sie zu verletzen. Ihr Geheimnis gibt sie nicht so leicht Preis, es liegt gut geschützt ganz tief in ihrem Wesen.

Wenn ich Frau B. Rosen schenke, bin ich jedes mal wieder aufgeregt wie beim ersten Mal.

Sorry Sari, dass ich momentan meine Bilder zum Projekt 52 so unregelmässig und meist erst im Nachhinein veröffentliche. Ich finde gerade selten die Muse, mich ein paar Stunden in Ruhe um das Projekt, die hirngespinste und vor allem um mich zu kümmern. Immerhin entstehen die Bilder jedesmal in der entsprechenden Woche :). Die Rose ist mein Beitrag zum Thema Romantik der 22. Woche.

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