ein schritt zurück und es wird leiser


Augenblickdu ruderst und ruderst, bewegst dich aber nicht vorwärts. man schreit wild um sich um aufmerksamkeit zu erregen, aber keiner beachtet einen. ein vorsprechen beim fürsten wird genehmigt, ändert aber nicht die zukunft…

und dann, wenn man notgedrungen ein paar tage abstand gewinnt… erinnert man sich wieder auf die einfachheit des kreises; die einfachheit des seins und dass die sonne trotzdem jeden morgen aufgeht.

ich besinne mich irgendwie an das kapitel im buch der prophezeihungen von celestine, in dem es um den kampf von energien zwischen zwei personen geht; oder der, bei einer diskussion in einer gruppe.  es wird immer leute geben, die diese kraft/energie an sich reissen und die kontrolle des gesprächs übernehmen. dadurch fühlt sich das gegenüber in gewisser weise geschwächt. in gleicher art um diese energie (oder recht, oder gerechtigkeit) zu kämpfen bringt ja beide nicht weiter, da es ja auch jede menge an power und nerfen kostet.

einen schritt zurückzutun… sich zu besinnen… die situation aus der beobachterperspektive sehen…

es lebt sich wesentlich ruhiger und ausgeglichener. der ständige lärm im trubel der gedanken und emotionen schwindet dahin und man besinnt sich wie es doch schon mal war; besinnt sich auf alte erfahrungen, die man vergessen hat.

und ich neige den kopf, schliesse die augen und lächle in mich …

, , ,

  1. #1 von norbert am 7. August 2008 - 09:38

    Die Beobachterrolle … ich mag sie sehr. Gefangen in der Gedankenspirale der Situation brauche ich meist einige Zeit, um auf die Idee zu kommen den Schritt zurück zu tun. Doch dann – Du sprichst mir aus der Seele: ich neige den Kopf, schliesse die Augen und lächle in mich …PS: Ich war so frei und habe Deinem Beitrag mit einem -so denke ich- passenden Bild ergänzt.

  2. #2 von christian am 7. August 2008 - 17:47

    😉

  3. #3 von christian am 7. August 2008 - 17:49

    achso… das bild passt ziemlich gut…
    ich hab nämlich heut meine neue brille beim optiker abgeholt…

    …wie ers nur immer macht, der nok… ist ja direkt schon unheimlich …

  4. #4 von Judith am 7. August 2008 - 23:04

    Jaja, so is’er unser Norbert, manchmal richtig unheimlich …. HEY, ich vermisse Dich ….dicken Drücker von der Ossischnitte 😉

  5. #5 von admin am 8. August 2008 - 00:39

    Ne, nicht unheimlich – heimlich! Die Sache mit den Bildern übe ich unheimlich heimlich. Und irgendwann, wenn mich die Computerei unheimlich nervt, werd‘ ich heimlich ein kleines Fotostudio aufmachen 🙂

  6. #6 von Judith am 15. August 2008 - 18:10

    Hi Norbert,kleines Fotostudio aufmachen? Coool! Schatzi und ich kommen dann vorbei und lassen uns ablichten! Apropos, woher kommen hier die genialen Halbnackt-Fotos von Dir? Die sind ja …. also …. ich sag nix weiter …. :-)))Bussi aus OssilandJudith

  7. #7 von admin am 15. August 2008 - 23:22

    Hi Ihr Beiden,
    das wird ’ne coole Fotosession mit Euch!
    Die Bilder sind im Zuge unserer Renovierarbeiten entstanden: nachdem das ganze Häuschen in neuem Glanz erstrahlte, mussten auch neue Bilder her. Also haben wir uns gegenseitig abgelichtet – war richtig Arbeit 😉 Hättest Du jetzt einen flickr Account, könntest Du auch die anderen sehen :).

Kommentare geschlossen