Archiv für August, 2009

mittel zum zweck

the legend begins

the legend begins

Vor 33 Jahren haben diese beiden Herren etwas angefangen, das bis heute einen Siegeszug sondergleichen feiert. Und nach wie vor spaltet es die Anhänger dieser Technologie in zwei Lager, führt zu heißen Wortschlachten und endlosen Diskussionen.

Ich durfte die Entwicklung fast von Anfang an mit erleben, habe selber gebaut, geschraubt und gelötet. Die Werkzeuge haben sich in mehr als drei Jahrzehnten verändert, Lötkolben und Schraubendreher wurden getauscht gegenFirmware und Treiber. Zumindest in einem Lager, deren Anhänger die Technik oft um der Technik willen benutzen – und zu denen auch ich bislang gehörte.

Ich glaube Technik sollte ein Mittel zum Zweck sein und nicht Selbstzweck. Und deshalb ist Ende der Woche die Zeit des Bastelns endgültig vorbei! Es ist ein weiter Weg vom ersten Kontakt mit der neuen Technologie zu dem, was ab Freitag auf meinem Tisch stehen wird.

Na, wer weiß wovon ich spreche?

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Vorfreude

Freude

Freude

Gerade eben habe ich zum zig-sten Mal den Reisebericht München – Venedig gelesen. Und immer wieder sind mir Tränen der Freude und der Trauer über die Wangen gelafen. Dieses Tour ist und bleibt das Schönste, was ich jemals gemacht habe.

Klar, wir haben seitdem viele schöne und spannende Reisen gemacht, haben so einiges gesehen und erlebt. Und doch bleibt die Alpenüberquerung etwas Einzigartiges! Das unmittelbare Erlebnis ist mit nichts Anderem zu vergleichen, die Einfachkeit des Lebens, die enge Verbundenheit zum Ursprung aller Freude durch nichts zu ersetzen.

Wie gerne würde ich solch eine Tour wiederholen, Gitte auf ihrer Trekkingtour durch Nepal begleiten, Tastatur und Bildschirm gegen Bergschuhe und Rucksack eintauschen. Noch ist es nicht soweit, aber der Tag wird kommen; Vorfreude ist das falsche Wort, mein Vertrauen ins Leben geht über dieses fast schon banale Gefühl weit hinaus.

Die Bergschuhe sind geputzt, der Rucksack steht bereit – Leben, ich komme!

Einer der glücklichsten Momente im Leben des Menschen, so dünkt mich, ist der Aufbruch zu einer weiten Reise in unbekannte Länder. Mit einer mächtigen Anstrengung die Fesseln der Gewohnheit abstreifend, die bleierne Last der Routine, den Mantel mannigfaltiger Sorgen und die Sklaverei von Haus und Heim, ist der Mensch mit einem Mal wieder glücklich. Das Blut fließt im schnellen Rhythmus der Kindheit … aufs Neue dämmert der Morgen des Lebens herauf.

Richard Burton, Tagebucheintrag vom 2. Dezember 1856, zitiert in »The Devil Drives« von Fawn M. Brodie

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