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gemeinsamkeiten

similarities

gemeinsamkeiten

Pünktlich zum Jahreswechsel sind wir zurück aus Cuba. Ein Land dessen Widersprüchlichkeit bei uns immer wieder zu angeregten Diskussionen geführt hat. Ein Eldorado für Liebhaber alter Häuser und Autos und eine Herausforderung für vom Luxus verwöhnte Europäer. Eine Kultur deren ungebändigte Lebenslust im -für uns- krassen Gegensatz zu den Beschränkungen steht, die den Leuten hier auferlegt sind. Menschen mit denen wir so vieles gemeinsam haben und deren Unterschiedlichkeit wir in ein paar Wochen Reise doch nie begreifen können.

Es gibt viel zu Erzählen. Die ersten Bilder sind gesichtet, der Reisebericht wartet noch auf auf die letzten paar Zeilen; auch Rückflug und Ankunft gehören zum Erlebnis.

Ich wünsche Euch allen einen guten Start ins neue Jahr.

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Was fällt Dir als erstes ein, wenn Du an Kuba denkst?

Che Guevara

Che Guevara

Na, habe ich das Klischee getroffen mit den beiden Bildern? Oder fehlen noch Rum und Zigarren?

Die Assoziationen stecken in mir, ob mir das nun gefällt oder nicht. Und ich werde nicht der Einzige sein, dem das so geht. Klar weiss ich, das es armselig ist das Leben in einem Land auf ein paar wenige Bilder zu beschränken. Und doch halten sich diese Bilder … erfahrungsgemäß so lange bis ich mir ein eigenes Bild von Land und Leuten machen kann.

Classic car in Havana, Cuba, July 9, 2006. [© AP Images]

Classic car in Havana, Cuba © AP Images

Und genau das machen wir nun! In ein paar Stunden bringt uns der Flieger nach Havanna. Wie so oft schultern wir den Rucksack und ziehen mit öffentlichen Verkehrsmitteln durchs Land. Lernen Menschen kennen und Lebensgefühl, entdecken Unterschiede und Gemeinsamkeiten, sind unsicher und dann wieder ganz im Einklang.

Es ist ein ständiges Auf und Ab, das nach ein paar Tagen zur lieben Gewohnheit wird – ohne alltäglich zu werden. Langsam, ganz langsam ändert sich der Standpunkt, weichen billige Klischees einem neuen Verständnis, füllt sich das Bewusstsein mit neuen Bildern.

Und damit letztere nicht nur in meinem Kopf existieren habe ich auch diesmal wieder Kamera und Reisetagebuch dabei.

Geniesst die letzten Wochen des Jahres, lasst Euch nicht von der um sich greifenden Hektik anstecken, feiert schön Weihnachten, kommt gut ins neue Jahr und seid neugierig auf den nächsten Reisebericht :).

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mittel zum zweck

the legend begins

the legend begins

Vor 33 Jahren haben diese beiden Herren etwas angefangen, das bis heute einen Siegeszug sondergleichen feiert. Und nach wie vor spaltet es die Anhänger dieser Technologie in zwei Lager, führt zu heißen Wortschlachten und endlosen Diskussionen.

Ich durfte die Entwicklung fast von Anfang an mit erleben, habe selber gebaut, geschraubt und gelötet. Die Werkzeuge haben sich in mehr als drei Jahrzehnten verändert, Lötkolben und Schraubendreher wurden getauscht gegenFirmware und Treiber. Zumindest in einem Lager, deren Anhänger die Technik oft um der Technik willen benutzen – und zu denen auch ich bislang gehörte.

Ich glaube Technik sollte ein Mittel zum Zweck sein und nicht Selbstzweck. Und deshalb ist Ende der Woche die Zeit des Bastelns endgültig vorbei! Es ist ein weiter Weg vom ersten Kontakt mit der neuen Technologie zu dem, was ab Freitag auf meinem Tisch stehen wird.

Na, wer weiß wovon ich spreche?

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reisebericht costa rica

Farbenfroh

Farbenfroh

Diesmal hat es etwas länger gedauert, bis der Reisebericht fertig war. Naja, das stimmt nicht ganz: der Bericht selbst war Ruckzuck fertig, Frau B. hatte ihn in Windeseile getippt. Und die Programmierung für die Seite war auch keine große Sache, da habe ich ja Übung :).

Mit den Bildern allerdings hatte ich meine liebe Mühe. Aussortieren ist eine Geschichte – die Qualität eines Fotos beurteile ich lieber Zuhause am Monitor als auf dem (zwar guten, aber eben doch kleinen) Display der Nikon. Die vielen doppelten Motive und meine Leidenschaft für Blumen (die halten so schön still und ich brauche nicht zu fragen) haben die Auswahl aus den fast 1.000 Bildern dann aber doch recht leicht gemacht; übrig geblieben sind etwas mehr als 500 Fotos.

Exotisch

Exotisch

Doch ich hatte zum ersten Mal auch einen GPS Tracker dabei, der brav jeden Tag alle 60 Sekunden Uhrzeit und Position aufgezeichnet hat. Das Zusammenführen dieser Daten mit den Bilddaten hat sich dank meiner Unkenntis der neuen Materie aufwendiger gestaltet als angenommen. Doch letzlich habe ich es nun doch geschafft: zu jedem Bild lassen sich Aufnahmedaten (EXIF) und Position (GEO) in Google Maps anzeigen. Und als i-Tüpfelchen sind alle Bilder über CoolIris verfügbar, mit Kamera-, Objektiv- und Aufnahmedaten.

So wünsche ich Euch nun viel Spaß beim Lesen und Schauen; lehnt Euch zurück und genießt die virtuelle Auszeit.

PS: Den Reisebericht als PDF gibt es noch nicht. Um ehrlich zu sein, habe ich nun erst mal genug vom Bilder sortieren 😉

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erwischt

got you!

got you!

Die Tücken der Technik haben sich wieder mal deutlich in Erinnerung gebracht! Ich hatte auf unserer Reise durch Costa Rica einen GPS Tracker dabei, dessen Daten ich mit den EXIF Daten der Bilder zusammen geführt habe. Die geniale Software GeoSetter ist das Tool meiner Wahl und hat seine Arbeit auch brav verrichtet.

Groß war meine Überraschung allerdings, als ich daraufhin im CoolIris-Plugin nur noch schwarze Platzhalter statt der bunten Bilder gesehen habe! Eigenartig auch, das Microsoft’s Explorer weder das Bild aufgenommen am – Datum noch die Abmessungen der Bilder anzeigen wollte?!

Bei der Suche nach der Ursache hat mir ExifTool wertvolle Dienste geleistet und mich schließlich auf die richtige Fährte gebracht. GPS Zeiten werden immer im UTC Format abgelegt. Um sie mit dem Zeitstempel der Bilder abgleichen zu können, muß der Zeitversatz zum Urlaubsland angegeben werden (vorausgesetzt die Zeitzone der Kamera wurde umgestellt). Diesen Time Zone Offset legt GeoSetter per default (konfigurierbar) in den EXIF Daten ab – und bringt damit sowohl Explorer als auch CoolIris ins Schleudern! Kaum hatte ich diesen Wert per exiftool timeZoneOffset= *.jpg aus allen Bildern entfernt, lief auch schon alles wie geplant – lässige 10 Stunden später 🙂

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