Archiv für Kategorie projekt 52

aussicht

Aussicht

Aussicht

Ich hinke schon wieder gewaltig hinterher bei Sari’s Projekt 52, doch das Thema der 40ten Woche kann ich noch rechtzeitig einreichen.

Der Blick aus dem ältesten Fenster in unserem mehr als 110 Jahre alten Häuschen weist nach Osten, der aufgehenden Sonne entgegen. Und wenn die ihre Strahlen durch’s Fenster schickt, zaubert sie eine wundervolle Stimmung in den Flur.

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Lichtspiel

Die Achatscheibe leuchtet herrlich blau und weckt den Eindruck von Wasser, die Heil- und Edelsteine funkeln magisch in der Schale und die Pflanzen scheinen ihre Blätter aus dem Fenster strecken zu wollen.

Aktuell steht die Umsetzung folgender Themen noch aus:

  • Woche 39: Liebe
  • Woche 35: Gegensätze
  • Woche 19: Meine Lieblingsgeschichte

Mal schau’n, ob ich das noch auf die Reihe bekomme?!

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loslassen

Spinnennetz

Gefangen im Netz aus Gewohnheit und Angst
hängen meine Träume und Hoffnungen
wie Regentropfen am seidenen Faden

Ein unachtsamer Schritt, ein jäher Windstoß
und sie teilen aller Tropfen Los

Doch frei von der Erwartung süßer Last
beginnt des Lebens steter Wandel gleich
mir neue Träume einzusagen

Eigentlich hatte ich zu Sari’s Thema der Woche 38 im Projekt 52 ein bestimmtes Gedicht im Kopf und eine Idee dazu, wie ich das im Bild umsetzen möchte. Doch als ich die heute Morgen gemachten Bilder entwickelt habe, ist mir zum Spinnennetz obiges Gedicht eingefallen. Nun gut, dann eben anders herum :). (Ganz nebenbei passt es auch zu Sari’s Ballon mit den Träumen und Wünschen.)

Das ursprüngliche Gedicht will ich Euch trotzdem nicht vorenthalten, es ist mein Lieblingsgedicht:

Der Panther
Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe
So müd geworden, dass er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
Und hinter tausend Stäben keine Welt.

Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte,
der sich im allerkleinsten Kreise dreht,
ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte,
in der betäubt ein großer Wille steht.

Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille
Sich lautlos auf – . Dann geht ein Bild hinein,
geht durch der Glieder angespannte Stille –
und hört im Herzen auf zu sein.

Rainer Maria Rilke

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perfektes recycling

Leuchtblumen

„Der Herbst kommt, es wird langsam wieder früher dunkel draußen und bei Nacht sieht die Welt einfach mal anders aus.“ Sari’s Thema der 37ten Woche im Projekt 52 lautet Nachtspaziergang.

Spazierengehen im Regen finde ich schön, Nachts genauso wie am Tag. Mit dem Regen und der Fotografiererei allerdings habe ich so meine Schwierigkeiten. Die kurze Trockenphase gerade eben habe ich dann aber doch genutzt.

Und siehe da, in unserem kleinen Garten wachsen doch tatsächlich die seltenen Leuchtblumen! Etwas naiv schauen sie schon aus, und rein farblich steckt noch viel Verbesserungspotential drin. Naja, es ist auch nicht so leicht. Schließlich läuft der Lebenshaltungsprozess quasi rückwärts ab: während die einen Licht in Energie umwandeln, basieren die Leuchtblumen auf der Umwandlung von Energie in Licht. So betrachtet perfektes Recycling ­čÖé

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märchenstimmung

Licht und Schatten

Sonntag morgen, das Radio spielt ruhige Musik. Die Katze liegt auf dem kleinen Sofa und schnurrt zufrieden. Vor mir steht eine dampfende Tasse Kaffee. Die Sonne schickt ihre Strahlen durch die Tür zum Garten, malt ein┬álangsam wanderndes┬áMuster an die Wand. Noch ist es warm draußen, doch schon in ein paar Wochen knistert das Feuer im alten Ofen und macht den Start in den Tag noch ein Stück gemütlicher.

Das Schauspiel von Licht und Schatten offenbart sich nur am Wochenende. Werktags schafft es die Sonne selbst im Sommer nicht, rechtzeitig Märchenstimmung in unsere kleine Küche zu zaubern – zu früh verlassen wir das Haus und stellen uns dem Arbeitsalltag.

So langsam hole ich wieder auf bei Sari’s Projekt 52. Das 36te Wochenthema „Licht und Schatten“ habe ich fast rechtzeitig umsetzen können. 3 Monate Zeit nur zum Fotografieren – das wäre der pure Luxus. Wer will denn schon in der Karibik unter Palmen liegen?

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life is rythm

Das hat ja nun wahrlich etwas länger gedauert, bis ich zum Thema der 30ten Woche in Sari’s Projekt 52 was für mich passendes gefunden habe! Und schon wieder bin nicht ich selbst am Auslöser gewesen, sondern mein „Hilfssheriff“ Urs. Aber dafür bin ich mal selbst mit auf einem Bild ­čÖé

Auf jedem (für mich) guten Fest wurde bislang live musiziert. Früher hat Onkel Hans mit dem Akkordeon aufgespielt; so schön das war, wir blieben in der passiven Rolle des Zuhörers. Bei Gaby und Sig werden früher oder später immer die Congas und Bongos geholt und Ruck Zuck ist eine wilde Trommelsession im Gang. Jeder spielt ein paar Minuten mit und keiner schert sich darum, ob das nun musikalisch korrekt ist – Hauptsache es macht Spass! Und das tut es, auch wenn der eine oder andere am nächsten Morgen blau geschwollene Hände hat ;-).

Genau das macht solche Feiern zu etwas Besonderem: jeder ist mit einbezogen und gestaltet damit das Fest aktiv mit.

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