Beiträge getagged mit Achtsamkeit

dein schicksal

AdventsroseFrau B. sagt, ich würde immer so Fluchen beim Autofahren. „Aber das ist doch mehr Spaß als Ernst. Ich ärgere mich ja nicht wirklich.“ – „Da solltest Du mal mehr darauf achten, was Du wie sagst!“ antwortet sie.

Fühlt sich erst mal blöd an, aber recht hat sie. Wenn ich mir auch einrede, daß ich mich nicht aufrege, ich tu es doch – sonst würde ich ja nicht Fluchen. Und dann kommen die Sinnsprüche im Newsletter von Anton Korduan ins Postfach geflattert und was finde ich darin:

Achte stets auf deine Gedanken,
sie werden zu Worten.
Achte auf deine Worte,
sie werden zu Handlungen.
Achte auf deine Handlungen,
sie werden zu Gewohnheiten.
Achte auf deine Gewohnheiten,
sie werden zu Charaktereigenschaften.
Achte auf deinen Charakter,
er wird dein Schicksal.
(aus dem Talmud)

Passt ja mal wieder.

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ein augenblick der achtsamkeit

ein augenblick der achtsamkeitWir wollen still sein einen Augenblick, alles vergessen, was wir je gelernt, alle Gedanken, die wir je gedacht, und jedes Vorurteil, das wir gehegt von allen Dingen und von ihrem Zweck.
Vergessen wollen wir, was wir uns denken vom Sinn der Welt. Wir wissen nichts davon!
Wir wollen jedes Bild, das jedermann sich in Gedanken je gemacht sich lösen und entschwinden lassen, ganz und gar. Sei ohne Urteil und dir nicht bewußt des leisesten Gedankens, weder gut noch bös, der irgendwann und über irgendwen in dir entstand.

Aus dem Video „Der vergessene Gesang“, Ein Kurs in Wundern

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grauer alltag

Grauer AlltagDie Achtsamkeits-Herausforderung läuft gerade mal 2 Tage und schon zeigt sich ihre Wirkung im ganz banalen Alltag.

Die letzten Tage saß ich frustriert vor 100.000ten Zeilen fremden Sourcecodes und wusste nicht ein noch aus.
Doch heute morgen -Achtsamkeit sei Dank- hat es geklickt und eine neue Sicht hat sich langsam in mir breit gemacht:
Es geht nicht primär darum, das Projekt zum Erfolg zu führen. Das Projekt ist ein Mittel zum Zweck, ein Übungsstück für mich und meine ganz persönliche, subjektive Heransgehensweise an solche Aufgaben. Wenn ich mich davon fangen lasse, wenn ich versuche gut zu sein,
wenn ich meine Achtsamkeit verliere – wird die Aufgabe unlösbar und ich fühle mich elend.

Ich habe mir dann Kopfhörer geschnappt, Mega Brain Zone von Michael Hutchison aufgelegt und begonnen, ein kleines Modul aus dem Sourcecodemonster herauszulösen und komplett neu zu gestalten. Der Tag verging wie im Flug, ich hatte eine gute Idee nach der anderen – und das hat sich gut angefühlt.
Natürlich(?) habe ich mich beim Codieren immer wieder selbst vergessen, erinnerte mich nicht an Achtsamkeitsübungen (oder Übungen für meine geplagte Wirbelsäule). Doch sobald ich ins Stocken kam, lehnte ich mich zurück, atmete tief durch und mir fiel die Herausforderung wieder ein Smile

Nichts beweisen wollen, bei mir bleiben. Das Spiel (Programmieren, Brot backen, Verträge abschliessen, Haus putzen, Autos verkaufen, Kinder erziehen, … grauer Alltag eben) zwar ernst nehmen – aber mich wichtig!

Mal sehen, wie es morgen wird.

[Der Text steht genau so auch im extra für die Herausforderung eingerichteten Forum]

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