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fullmoon boogie

VollmondWas für eine seltsame Idee, Montag Abend um 22:00 Uhr auf dem Land ein Cafe zu finden, wo ich in Ruhe meine Gedanken ordnen kann und den steten Strom von Bildern in Worte zu fassen vermag. Ausser Absackerkneipen, Stadtschänken oder Hotel Post, Hirsch und schlag-mich-tot ist im Umkreis von 30 km nichts zu finden :-/

So sitze ich jetzt -1½ Stunden später- wieder hier in der Küche, schreibe weiter wo ich aufgehört habe und behalte meine Hirngespinste für mich (statt sie ins Tagebuch zu schreiben). Es sind eh nur Worte, Theorien, halb-gares Wissen. Veränderung aber entsteht nicht duch Wissen, sondern durch TUN.

E=mc², der Mann mit der wirren Frisur hat schon recht. Damit die Gleichung ausgewogen bleibt, muss jedem Gesinnungswandel eine Tat folgen. Und jedes neue Tun verändert die Gesinnung – zwangsläufig, früher oder später. Es gibt kein Entrinnen. Wohin ich auch schaue, ich sehe nur wieder Aspekte meiner selbst, mehr oder weniger gut getarnt; doch letzten Endes „nur“ ein weiteres Spiegelbild.

Wir haben uns unser eigenes Spiegelkabinett geschaffen und vergessen, wo der Ausgang ist 🙂

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reden mit den leuten

Treppenhaus„Hallo, ich möchte gerne 2 Pizzen bestellen.“ – „Bestellte Pizzen abholen?“ – „Nein, 2 Pizzen bestellen!“

Fällt Dir auch auf, dass es momentan an allen Ecken und Enden mit der Kommunikation hapert? Sei es in der Pizzeria am Eck, im Gespräch mit Kollegen oder Kunden, in der Beziehung, ja sogar Kommunikationssysteme wie Mailserver, Mobiltelefone oder Internetleitungen scheinen gerade eine schwere Zeit durch zu machen!
Bei Menschen kann ich es mir ja erklären: die eine Hälfte hört nicht richtig zu, die andere traut sich nicht klar zu sagen, was sie denkt. Erstaunlich finde ich, wie deutlich sich dieses Verhalten nun auch in der sogenannten leblosen Welt spiegelt.
Ich erlebe gerade viele Leute, die dasitzen, jammern und … warten! Jammern, statt ruhig zu sein und richtig hin zu hören. Jammern, statt den betreffenden Menschen klar zu sagen, was los ist. Jammern, warten und hoffen, das alles irgendwie wieder(?) gut wird.

Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen –
und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.

(Albert Einstein)

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