Beiträge getagged mit Anerkennung

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Frankfurt Airport Train Station

Ich Fotografiere in erster Linie für mich, liebe die Herausforderung, in banalen Alltagssituationen das Besondere, Einzigartige zu entdecken. Natürlich Fotografiere ich auch der Anerkennung wegen, die ein gutes Foto mit sich bringt – weswegen sollte ich die Bilder sonst auf breiter Front veröffentlichen?

Nun hat es eines meiner Bilder in den Schmap Online Reiseführer Frankfurt geschafft! Cool, das geht runter wie Öl – vielen Dank!

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nevermore

NevermoreGut Ding will Weile haben! Beim aktuellen Bild für das Projekt 52 trifft das mehr denn je zu. Sari hat für die 8te Woche das Thema „Was macht mir Angst?“ gezogen: „Stellen wir uns dieses Woche also gemeinsam unseren Ängsten, gehen tief in uns und überlegen, was uns Angst macht. Tiefgründig oder nicht steht Euch frei …“.

Meine erste Idee waren gleich mal Spinnen. Aber was früher eine ausgewachsene Angst war, kann ich heute bestenfalls noch als Ängstchen bezeichnen. Also weiter gesucht und auch schnell fündig geworden: Ich habe Angst, keine Anerkennung mehr zu bekommen. Das flaue Gefühl im Bauch sagte mir, dass ich richtig liege. Nur … wie sollte ich das fotografisch umsetzen? Die Ideen dafür waren recht schnell gefunden, es scheiterte allerdings an der Gelegenheit und einer passenden Gruppe Statisten :). Nun, wenn etwas trotz stimmigen Gefühls partout nicht klapppen will, komme ich ins Überlegen: „Warum will ich eigentlich Anerkennung? Weil ich dazu gehören will! Und warum will ich dazu gehören? Weil sich das richtig gut anfühlt!“. Es lässt mich meine Verbundenheit mit Gott und der Welt viel leichter fühlen, als wenn ich in einer einsamen Höhle im Himalaya glücklich vor mich hin schwebe. Also was macht mir denn nun Angst? Die Vorstellung, mich nie nie nie mehr glücklich zu fühlen! (Dazu passend fällt mir jetzt auch der Glückstipp von Bodo wieder ein.)

Erstaunlich, wie schnell die Gesichtszüge entgleiten, wenn ich mich ein paar Minuten lang so richtig in dieses Gefühl hinein steigere. Die Bilder haben mich selbst überrascht, kenne ich mein Gesicht doch meist lächelnd und optimistisch! Ich habe per Bildbearbeitung etwas nachgeholfen, um den resignierten und hoffnungslosen Eindruck zu verstärken.

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menschlich

MenschlichEs ist garnicht so leicht, mitten im Geschehen zu stehen und genau das Richtige zu machen. Da gilt es blitzschnell Entscheidungen zu treffen, die sich vielleicht schon einen Augenblick später als ungeschickt erweisen. Und es geht nicht nur um Sachverstand und Professionalität, sondern zu einem guten Teil auch um Begriffe wie Anerkennung, Ehrlichkeit und Respekt.

Wie leicht ist es doch, im Nachhinein alles besser zu wissen. Sich z.B. die Ehrlichkeit als Anker zu schnappen und schlau daher zu reden. Dass man die doch wunderbar hätte benutzen können, um aus dem Geschehen den eigenen Vorteil zu ziehen. Und wie dumm es ist, als angeblicher „Profi“ in seinem Fach diese elementaren Dinge immer und immer wieder zu vergessen.

Wie beruhigend ist es doch zu sehen, dass genau diese rethorisch geschickten Schlaumeier ins Schleudern kommen, wenn sie unverhofft selbst mitten im Geschehen stehen. Da ist es dann plötzlich „schwierig, etwas dazu zu sagen“, weil sie im Moment in einem ganz anderen Thema stecken.

Es ist eben doch etwas anderes, mitten drin zu sein. Allen guten Vorbereitungen und Vorsätzen zum Trotz. Und es enttarnt jedes „im Nahinein besser Wissen“ als hilflosen Versuch, Anerkennung zu bekommen. Es ist eben … menschlich.

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