Beiträge getagged mit Angst

ich bin

 

Combine tradition and modern spirit

Combine tradition and modern spirit

Ich bin Technik geil. Fasziniert von all den Gadgets, die auf kleinstem Raum die wildesten Dinge zu vollbringen im Stande sind. Ich gehe gerne mir digitaler Technik um, erschaffe mit Begeisterung neue Software-Welten.

Ich bin konservativ. Halte gerne an alt bewährtem fest, bin immer wieder überrascht von der einfachen Weisheit alter Lehren. Staune über die Effektivität traditioneller Übungen.

Ich bin neugierig. Habe nur wenig Angst, neue Wege zu beschreiten. Und liebe die Verbindung von Gestern und Morgen: Mindmachines, Psychedelic Techno Trance, Binaural Beats, Neuro-Sciences.

Möge die Macht mit Dir sein!

[Howunit: Der Buddha steht auf meinem Notebook, der abgefahrene Hintergrund ist ein Teil des Wallpapers.]

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loslassen

Spinnennetz

Gefangen im Netz aus Gewohnheit und Angst
hängen meine Träume und Hoffnungen
wie Regentropfen am seidenen Faden

Ein unachtsamer Schritt, ein jäher Windstoß
und sie teilen aller Tropfen Los

Doch frei von der Erwartung süßer Last
beginnt des Lebens steter Wandel gleich
mir neue Träume einzusagen

Eigentlich hatte ich zu Sari’s Thema der Woche 38 im Projekt 52 ein bestimmtes Gedicht im Kopf und eine Idee dazu, wie ich das im Bild umsetzen möchte. Doch als ich die heute Morgen gemachten Bilder entwickelt habe, ist mir zum Spinnennetz obiges Gedicht eingefallen. Nun gut, dann eben anders herum :). (Ganz nebenbei passt es auch zu Sari’s Ballon mit den Träumen und Wünschen.)

Das ursprüngliche Gedicht will ich Euch trotzdem nicht vorenthalten, es ist mein Lieblingsgedicht:

Der Panther
Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe
So müd geworden, dass er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
Und hinter tausend Stäben keine Welt.

Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte,
der sich im allerkleinsten Kreise dreht,
ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte,
in der betäubt ein großer Wille steht.

Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille
Sich lautlos auf – . Dann geht ein Bild hinein,
geht durch der Glieder angespannte Stille –
und hört im Herzen auf zu sein.

Rainer Maria Rilke

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nevermore

NevermoreGut Ding will Weile haben! Beim aktuellen Bild für das Projekt 52 trifft das mehr denn je zu. Sari hat für die 8te Woche das Thema „Was macht mir Angst?“ gezogen: „Stellen wir uns dieses Woche also gemeinsam unseren Ängsten, gehen tief in uns und überlegen, was uns Angst macht. Tiefgründig oder nicht steht Euch frei …“.

Meine erste Idee waren gleich mal Spinnen. Aber was früher eine ausgewachsene Angst war, kann ich heute bestenfalls noch als Ängstchen bezeichnen. Also weiter gesucht und auch schnell fündig geworden: Ich habe Angst, keine Anerkennung mehr zu bekommen. Das flaue Gefühl im Bauch sagte mir, dass ich richtig liege. Nur … wie sollte ich das fotografisch umsetzen? Die Ideen dafür waren recht schnell gefunden, es scheiterte allerdings an der Gelegenheit und einer passenden Gruppe Statisten :). Nun, wenn etwas trotz stimmigen Gefühls partout nicht klapppen will, komme ich ins Überlegen: „Warum will ich eigentlich Anerkennung? Weil ich dazu gehören will! Und warum will ich dazu gehören? Weil sich das richtig gut anfühlt!“. Es lässt mich meine Verbundenheit mit Gott und der Welt viel leichter fühlen, als wenn ich in einer einsamen Höhle im Himalaya glücklich vor mich hin schwebe. Also was macht mir denn nun Angst? Die Vorstellung, mich nie nie nie mehr glücklich zu fühlen! (Dazu passend fällt mir jetzt auch der Glückstipp von Bodo wieder ein.)

Erstaunlich, wie schnell die Gesichtszüge entgleiten, wenn ich mich ein paar Minuten lang so richtig in dieses Gefühl hinein steigere. Die Bilder haben mich selbst überrascht, kenne ich mein Gesicht doch meist lächelnd und optimistisch! Ich habe per Bildbearbeitung etwas nachgeholfen, um den resignierten und hoffnungslosen Eindruck zu verstärken.

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kopfstand

SpiegelbildJammern, beschweren, mosern – die halbe Welt versteht selbige nicht mehr und schimpft munter drauf los. Da weiss jemand „jetzt auch nicht warum, aber ich bin dagegen!“. Andere opfern freiwillig Geld und Zeit für einen VHS Intensivkurs und maulen dann, weil es Hausaufgaben gibt. Oder der Inbegriff des grünen Umweltaktivisten (mit Birkenstock, Schlamperhose und selbst gestricktem Wollmützchen), der fröhlich den Motor seines Wagens laufen lässt, während er beim Vollwert-Bäcker Biosemmeln kauft.

Die Welt steht nicht Kopf, auch wenn es auf den ersten Blick manchmal so scheint. Sie funktioniert ganz gut, ja sogar ausgesprochen gut – wenngleich auch nicht so, wie sich das einige vorstellen! Schau mal durch eine Lupe, die Du etwas weiter von Dir weg hälst … ganz schön verdreht sieht alles aus. Unsere Vorstellung von Welt, von Leben ist genau so eine Lupe.

Die ganze Schönheit entfaltet sich erst, wenn ich meine Trägheit, Unsicherheit, Angst oder was auch immer überwinde, meinen Hintern hebe und genau hinschaue. Andernfalls kann ich mich „auf den Kopf stellen und mit den Beinen wackeln“ (Zitat Oma), das Bild in der Lupe bleibt verkehrt.

Oder um es mit Byron Katie zu sagen:

Wenn Du mit der Realität streitest, verlierst Du – aber nur jedes Mal.

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aufbruch

Aufbruch31. Dezember, ein Tag wie jeder andere. Und doch … seit ewigen Zeiten hat der Moment, an dem sich ein Kreislauf schliesst, eine ganz besondere Bedeutung.

Szenen des vergangenen Jahres gehen mir durch den Kopf – eine ganz persönliche Diashow mit den wichtigsten, schönsten, schrecklichsten, beeindruckensten, peinlichsten, herzlichsten Bildern. Übrig bleibt ein Gefühl unbändiger Neugierde, gut abgeschmeckt mit eine paar Tropfen Angst und Ungewissheit. Neujahr ist für mich vor allem eines: ein Aufbruch in neue Abenteuer voller wichtiger, schöner, schrecklicher, beeindruckender, peinlicher und herzlicher Begebenheiten.

Wir gehen jetzt auf die Silvesterparty mit der Freizeit 91 Band. Ich wünsche Euch einen guten Start ins neue Jahr!

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