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zwei träume – eins

NebelsteineBeim Bergwandern stürze ich zwischen großen Felsblöcken ab und reiße mir den rechten Arm an der Schulter komplett ab. Ich spüre keinen Schmerz, bin nicht mal sonderlich erschrocken, nehme den Arm mit und bin am Abend in einem Krankenhaus. Dort heften sie ihn provisorisch wieder an, am nächsten Morgen soll er richtig operiert werden. Die ganze Zeit über bin ich klar und ruhig, auch das Personal im Krankenhaus macht kein großes Aufheben um die Sache. Die Frage nach einem Schlafmittel beantworte ich mit: „Nein Danke, ich gehe noch in die Kneipe um’s Eck und trinke zwei Bier!“. Ich kann die Finger nicht bewegen, wohl aber den angehefteten Arm – für’s drehen einer Zigarette wird es reichen.
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Es ist früh am Morgen, ich sitze vollkommen übernächtig -die Hände voller Druckerschwärze- auf einer Bank im Park vor dem Krankenhaus. Plötzlich merke ich, dass ich zweigeteilt bin: der Eine nach wie vor klar und ruhig, jedoch ohne Erinnerung an die Nacht. Der Andere verwirrt und ängstlich. Er meint, der Arm müsse nicht operiert werden, es müsse lediglich der kleine Eschenholzbolzen an die richtige Stelle gerückt werden und alles wäre wieder wie früher. Er packt mich, schiebt mich mit Gewalt vor sich her ins Krankenhaus, will partout nicht operiert werden, kann und will die Situation nicht begreifen. Ich rufe laut um Hilfe, habe Angst um den nun linken, ja nur provisorish angehefteten Arm.
Ein Pfleger erkennt die Situation, packt unseren Körper und knallt ihn gegen die Wand – der Ängstliche verliert das Bewusstsein, ich sehe ihn verständnisvoll an. Die Ärzte bereiten die OP des Armes vor.

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