Beiträge getagged mit Ausrede

familienstellen

SicherheitMit welcher Selbstverständlichkeit ich an so manchen Glaubenssätzen festgehalten habe (und an anderen bestimmt immer noch festhalte:), verblüfft mich immer wieder. Vor allem wenn sich so ein Thema dann aufzulösen beginnt.
Als ob es mir eine wie auch immer geartete Sicherheit geben würde. Die Sicherheit, immer eine Ausrede parat zu haben? Die Sicherheit, mich dahinter verschanzen zu können, wenn mich der Mut verlässt?
Diese Art Sicherheit jedenfalls ist nicht von Bestand, reicht gerade mal bis zur nächsten Krise. Und dann heisst es: „Please insert coin to continue!“. Bestand hat einzig und allein die Wahrheit. Und die ist oft so verblüffend simpel, dass ich sie -manchmal 40 Jahre lang- einfach nicht sehe.

Die aktive Teilnahme am Familienstellen heute war längst nicht so spektakulär für mich wie erwartet / befürchtet, wenngleich sie mir die Augen für einige fast schon banal einfache Wahrheiten geöffnet hat. Wirklich beeindruckend für mich waren allerdings meine Rollen als Stellvertreter! Wow, da hat es mich stellenweise wirklich umgehauen.

Aber das ist eine andere Geschichte – vielleicht in einem der nächsten Artikel?!
Danke Claudia für dieses aussergewöhnliche Erlebnis.

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billige ausrede

Kamel - alles nur Verkleidung?Der jährliche Wahnsinn steht wieder an: heute Nachmittag fühlen sich die Weldener Narren wieder mal bemüßigt, rotzbesoffen und mit furchtbar lauter Musik einen Faschingszug durch die Gemeinde zu führen. Nichts gegen laute Musik, ich hör seit ein paar Stunden ordentlich Techno. Aber was da unser 120 Jahre altes Häuschen zum Beben bringt, hat die Bezeichnung Musik nicht verdient!

Flüchten geht nicht, der Zug fährt direkt an unserem Haus vorbei, ich bring das Auto nicht mal aus dem Carport. Abgesehen davon würde ich es unserer Katze nicht zumuten, diesen Angriff auf die Hörnerven alleine durchzustehen. Auch wenn sie fast taub ist, die 2 Probeläufe diese Woche haben sie ziemlich verschreckt.

Doch, ich feiere gerne, trink auch mal was und höre auch gern laut Musik. Aber ich bilde mir dabei nicht ein, das halbe Dorf müsste mitfeiern, trinken und gröhlen. Mir ist die traditionelle Bedeutung des Faschings sehr wohl bewusst, ich kann nur in dem Treiben, wie es sich hier zeigt, kaum mehr etwas davon erkennen! Es scheint mir für die meisten nur noch eine billige Ausrede zu sein, sich mal so richtig zu betrinken. Und angesichts dessen bleibe ich doch lieber der scheinbare Spaßverweigerer!

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