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angekommen

Mein Reich

Viel hat sich getan mit unseren zwei neuen Weggefährten. Aber schön der Reihe nach:

Der „begleitete Ausgang“ hat nicht lange funktioniert. Nach 4 Tagen hat sich Curtis eines Abends mit aller Macht gegen das geschlossene Fliegengitter zum Garten geworfen und vehement Ausgang gefordert. Also gut, Katzenklappe geöffnet, den Kater zum lernen einmal raus und einmal rein geschoben und los ging es. Die ersten 2 Stunden ist Gitte herzklopfend an seinen Fersen geblieben, weil der Herr Kater natürlich genau die Ecken erkundet hat, die wir ihm 4 Tage lang vorenthalten haben: Nachbars Garten, Nachbars, Hof, Nachbars … Irgendwann haben wir es aufgegeben, ihn zu überwachen. Er ist an dem Abend bestimmt 10 Mal raus und wieder rein, nicht ohne jedes Mal bei einem von uns vorbei zu kommen und laut maunzend die Anerkennung für seine Tapferkeit einzufordern :).

Relax

Für Madame Jessie war soviel Freiheit erst mal noch nichts. Sie hat uns dafür gleich noch einmal auf’s Sofa im Büro gekackt; ihre Art des Protestes. Den Futon habe ich nun endgültig entsorgt – war eh Zeit für einen Neuen. Nun ziert ein zusätzliches Katzenklo den Flur im im ersten Stock, auf dem Sofa liegt statt eines Futons erst einmal eine Plastikplane und eine kleine Schüssel mit Leckerli; wo es was zum Naschen gibt, wird nicht hin gekackt.
Sie hat dann recht schnell mitbekommen, wie Curtis auf magische Weise aus dem Bad verschwindet (da ist die Katzenklappe). Ein paar Tage später war sie dann Morgens einfach weg. Wir haben den Garten und die Nachbarschaft mit Taschenlampen abgesucht (früh um 5:30 Uhr ist es noch stock finstere Nacht), aber von Jessie weit und breit keine Spur. Als ich am Abend nach Hause kam, standen beide im Flur und haben laut nach Essen gemaunzt, als ob nichts gewesen wäre. Nun gut, für die Beiden war auch nichts, nur wir haben uns Gedanken gemacht.

Mittlerweile gehen beide aus und ein, wie es ihnen passt. Wobei Curtis deutlich lieber im Garten ist als Jessie. Die hat dafür den Schwingsessel mit dem Schafsfell für sich entdeckt, auf dem sie sich -zumindest von mir- ausgiebig verknuddeln lässt.

Auch die Rauferei und das überängstliche Gehabe hat ein Ende. Seit einer Woche bekommen beide ihre individuelle Bachblütenmischung und fühlen sich sichtlich wohler und entspannter. Und damit gewinnen auch wir wieder ein Stück Ruhe zurück, hat sich unser Leben doch die letzten Wochen so gut wie ausschliesslich um die Katzen gedreht.

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