Beiträge getagged mit Bewegung

frohe weihnachten

fairy light

fairy light

gimme shelter

gimme shelter

Wieder neigt sich ein Jahr dem Ende zu. Ein Jahr voller Veränderung und Bewegung, dass wohl viele von uns in der einen oder anderen Weise ordentlich Herausgefordert hat – und noch immer beschäftigt. Doch nicht nur schwierig zu bewältigendes ist geschehen, auch viel Schönes ist im Strom des Lebens aufgetaucht; auch wenn mancher es nicht gleich als solches erkannt haben mag. Wie ein chinesisches Sprichwort sagt:

„Ob etwas schlecht oder gut ist, lässt sich erst nach 10 Jahren beurteilen.“

Ich wünsche Euch allen allzeit ein kleines Feen-Licht am Horizont der Hoffnung und eine schützende Hand in Zeiten des Zweifels und der Sorge.

Frohe Weihnachten, Merry Christmas, Joyeux Noël, Feliz Navidad, Buon Natale, Shèngdàn kuàilè!

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klang und form

TAO11 Leute, 22 Drumsticks und Trommeln … viele Trommeln … GROßE Trommeln! Ich habe so etwas noch nie gesehen oder gehört. TAO verbindet auf eine unglaubliche Art Musik mit Bewegung, der perfekte Rythmus wird ergänzt durch die ebenso perfekte Form der Darbietung.

Immer wieder überrascht mich die Musik. Schnelle Rythmen werden plötzlich langsam und ruhig, die Trommeln sind nur noch ein zärtliches Murmeln, um dann wieder in einem Feuerwerk aus Klang und Form zu explodieren. Weit mehr als ein Konzert, weit mehr als eine gute Show, mit soviel Leidenschaft und Spass präsentiert. Die Stadthalle Gersthofen war denn auch bis auf den letzten Stuhl ausverkauft. Und die sonst oft so wenig begeisterungsfähigen Augsburger haben minutenlang standing ovations gegeben.

Schade nur, das der Saal bestuhlt war – nee warte, eigentlich genau richtig: sonst hätten wir wohl alle getanzt und damit nicht mehr die vollendete Einheit von Klang und Form mitbekommen. Hier ist ein kleiner Vorgeschmack, falls TAO mal in Deine Gegend kommt:

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die weichen stellen

WeichenAn die Zukunft denken, Vorausplanen, die Weichen stellen – was für ein netter Gedanke. Ich mache mir meine Gedanken, überlege reiflich und entscheide mich schließlich. Gut! Jetzt zumindest. Wer weiß, was morgen ist? Die Welt ist in Bewegung, verändert sich ständig. Was heute noch nach freier Fahrt ausgesehen hat, kann morgen schon der direkte Weg auf ein Abstellgleis sein (vom Lokführerstreik mal ganz abgesehen).

Und wer weiß schon, wie ich mich morgen fühle? Auch ich bin in Bewegung, verändere mich. Vielleicht entscheide ich morgen ganz anders? Die Weichen stelle ich immer nur jetzt, in diesem Augenblick. Jetzt traue ich mich, mich auf einen neuen Job zu bewerben. Jetzt fühlt es sich stimmig an, in eine andere Stadt zu ziehen. Jetzt bin ich über beide Ohren verliebt und will gemeinsam alt werden.

Ist das auch morgen noch so, gut. Ist es morgen anders, auch gut. Die Vorfreude auf die geplante Zukunft ist genauso wenig ein Garant für deren Erfüllung wie die Vor-Sorge ein Anrecht auf das Scheitern der Pläne hat. Allein die Freude an dem eigentlichen Akt der Entscheidung ist echt, greifbar, wirklich. Und je schwerer mir eine Entscheidung fällt, desto intensiver ist die Freude darüber, es geschafft zu haben. Hier kann ich die Weichen stellen für ein erfülltes Leben.

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verborgene schönheit

TreppenaufgangAlso ich finde solche runden, weichen Formen ja klasse! Oder auf den ersten Blick chaotisch erscheinende Strukturen – die haben einen ganz besonderen Reiz. Klare, gerade Linien hingegen wecken meine Aufmerksamkeit kaum, sind langweilig wie eine schnurgerade Autobahn.

Dieses Gefühl in den Alltag zu übertragen ist schon etwas schwieriger. Ich bin im allgemeinen kein Freund von detailierten Plänen, lasse mich gerne auf Neues ein, genieße unvorhergesehene Richtungsänderungen. Und doch passiert es immer wieder, dass ich eine Idee im Kopf habe und partout daran festhalte! Natürlich geht das schief; Leben ist Veränderung, Bewegung, sich selbst organisierendes Chaos. Nichts in der Natur folgt geometrischen Gesetzen oder beugt sich gar dem Ordnung suchenden Geist eines Menschen.

Nach solch einer Bruchlandung (deren Häufigkeit sich nebenbei bemerkt sehr in Grenzen hält und die sich allesamt eher als sanfter Klaps auf den Hinterkopf äußern) bin ich wieder viel offener für die in der -scheinbaren- Unordnung verborgene Schönheit des Lebens.

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dialog

Wasser„Nun?“

„Vom Wasser, sagt man, verstehen wir Menschen nichts …“

„Es scheint so. Und doch … besteht ihr nicht zum größten Teil aus Wasser?“

„Gibt es ein Geheimnis …?“

„Nun gut.

Mein Geheimnis ist die Art der Bewegung. Wellen, Wirbel, Schnellen, Strudel – daraus beziehe ich meine Energien.
Deshalb brauche ich Steine im Bach und den Schatten der Bäume am Ufer.

Und Umwege.
Umwege – bringen und erhalten das Leben.

So fließe ich quirlig ineinander oder ziehe in weiten Schleifen durchs Land.
Ihr hingegen glaubt an den direkten Weg.“

„Unsere gesamte Technik baut darauf auf.“

„Dennoch –
explosive Energien bringen euch letztlich nicht weiter.
Versucht, Spiralen und Wirbel zu benutzen.

Es ist an der Zeit, von der Natur zu lernen.“

„Eine andere Zukunft?“

„Gewiss.
Und noch etwas – eines Tages werdet ihr entdecken, dass unendlich viele Informationen in mir verborgen sind.

Ich bin das Gedächtnis der Erde.“

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