Beiträge getagged mit Bewusstsein

Was fällt Dir als erstes ein, wenn Du an Kuba denkst?

Che Guevara

Che Guevara

Na, habe ich das Klischee getroffen mit den beiden Bildern? Oder fehlen noch Rum und Zigarren?

Die Assoziationen stecken in mir, ob mir das nun gefällt oder nicht. Und ich werde nicht der Einzige sein, dem das so geht. Klar weiss ich, das es armselig ist das Leben in einem Land auf ein paar wenige Bilder zu beschränken. Und doch halten sich diese Bilder … erfahrungsgemäß so lange bis ich mir ein eigenes Bild von Land und Leuten machen kann.

Classic car in Havana, Cuba, July 9, 2006. [© AP Images]

Classic car in Havana, Cuba © AP Images

Und genau das machen wir nun! In ein paar Stunden bringt uns der Flieger nach Havanna. Wie so oft schultern wir den Rucksack und ziehen mit öffentlichen Verkehrsmitteln durchs Land. Lernen Menschen kennen und Lebensgefühl, entdecken Unterschiede und Gemeinsamkeiten, sind unsicher und dann wieder ganz im Einklang.

Es ist ein ständiges Auf und Ab, das nach ein paar Tagen zur lieben Gewohnheit wird – ohne alltäglich zu werden. Langsam, ganz langsam ändert sich der Standpunkt, weichen billige Klischees einem neuen Verständnis, füllt sich das Bewusstsein mit neuen Bildern.

Und damit letztere nicht nur in meinem Kopf existieren habe ich auch diesmal wieder Kamera und Reisetagebuch dabei.

Geniesst die letzten Wochen des Jahres, lasst Euch nicht von der um sich greifenden Hektik anstecken, feiert schön Weihnachten, kommt gut ins neue Jahr und seid neugierig auf den nächsten Reisebericht :).

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unbeschreibliche freiheit

Nein, es gibt keine Verpflichtung des reinen Bewusstseins, sich in die sogenannte Realität ‘einzubringen’. Wenn die Seele jung ist, sieht sie die Welt wie einen Sandkasten. Überall will sie ihre Fußspuren hinterlassen und das vorhandenen Material zu neuen Gestalten formen. Die Seele mittleren Alters sieht die Welt dagegen als Schule. Als Schüler durchläuft sie ein Lernprogramm, dabei kommt es aber nicht darauf an, dass du diesen Ort formst, sondern nur darauf, wie dieser Ort dich formt. Die alte, reif gewordene Seele schließlich sieht die Welt als Film, als flirrendes Schattenspiel des Uneigentlichen – ohne Substanz, ohne wirkliches Sein. Es gibt nun nichts mehr zu formen und nichts mehr zu lernen. Alles, was du glaubst lernen zu können, bist du bereits. Wende deine Augen von der Leinwand ab, verschließe Deine Ohren und gehe nach innen: dort findest du das Eigentliche, das absolute Sein. Für den solcherart Erwachten hat sich die Notwendigkeit der Beteiligung an der äußeren Realität einfach erübrigt.

Ausschnitt aus Ein Erfahrungsbericht aus dem Erleuchtetenwohnheim „Eternal Being“ von Roland Rottenfußer

Die ganze Welt ein riesengroßer Spielplatz. Einzig und allein geschaffen, um mich in ständig wechselnden Situationen neu zu erfahren, andere Aspekte meines Seins zu entdecken. Um eines schönen Tages schliesslich zu merken, das ich Alles bin und schon immer war.

Das ist genau die Art Lebensphilosophie die ich mag. Nicht das ich sie dauerhaft und durchgängig verwirklichen könnte; doch sie entspricht recht gut meinem Anspruch an Leben, meinem Anspruch an mich selbst. Und sie harmonisiert wunderbar mit meiner Überzeugung, das die Verantwortung für mein persönliches Glücksempfinden ausschliesslich bei mir selbst liegt. Was für eine unbeschreibliche Freiheit dieser Gedanke in sich trägt!

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ungeheuere freiheit

 

There's a light ...

There's a light ...

Gerade habe ich wieder eine Dokumentation zum Thema Unbewusste Entscheidungen im Gehirn gesehen. So langsam kommt die moderene Wissenschaft auf die gleichen Ideen wie hunderte oder gar tausende Jahre alte Philosophien und Religionen: Die Welt ist ein Spiegel meines Bewusstseins. Nichts existiert ausserhalb meiner selbst – und auch dieses Selbst ist vielleicht eine Täuschung.

Im ersten Moment ein beunruhigender Gedanke … wo bleibe ICH bei der Geschichte? Zum Glück ist das ja nur eine mehr oder weniger philosophische Betrachtung, auf meinen täglichen Alltag hat das keinen Einfluß.

Wirklich? Und wenn es stimmt? Ich allein (was oder wer das dann auch immer sein mag) bin dann verantwortlich für alles, was mir im Leben wiederfährt. Keine Schuldzuweisungen mehr an Leute, Umstände, die Politik, das Wetter. Kein ungerechter Chef mehr und keine intriganten Kollegen, kein unreifer Lebensgefährte und keine Aufopferung fordernde Verwandschaft. Keine Ausreden mehr, alles liegt in meiner Hand.

Die Welt ist ein Spiegel. Welch ungeheuere Freiheit dieser Satz in sich birgt.

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das chaos nutzen

 

Utilize the chaos

Utilize the chaos

Wie befreiend es ist, aus der Planungsphase heraus zu kommen und die ganzen Konzepte Wirklichkeit werden zu lassen. Auch wenn es immer wieder zäh und mühsam ist, weil sich so manch gute Idee in der Realität nicht so einfach umsetzen lässt wie gedacht.

Zwischendurch blende ich mich immer wieder mal aus, die Diskussionen der Kollegen dringen nur noch gedämpft zu mir durch. Das Summen der auf Hochtouren laufenden Rechner mischt sich mit einzelnen Wortfetzen zu einem zähflüssigen Brei. Und dann verwandelt sich das Geräusch-Chaos unvermittelt in ein leises Om, aus dessen Mitte nach kurzer Zeit eine neue Lösungsidee in mein Bewusstsein drängt.

Natürlich könnte ich angesichts der vielen offenen Baustellen und der immer größer werdenden Komplexität auch langsam durchdrehen. Aber das würde nicht halb so viel Spass machen 🙂

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tropfenwelt

tropfenwelt

Irgendwie komme ich gerade nicht so recht zum Fotografieren, und so bleibt Sari’s Projekt 52 etwas auf der Strecke 🙁
Doch wie so oft im Leben ist schon alles da, ich muss es nur sehen. In einer Regenpause entdeckte ich heute im Garten, das sich die ganze Umgebung in einem winzigen Tropfen spiegelt. Und schon fängt es in meinem Kopf zum Rattern an, die Neuronen rasen von einer Synapse zur anderen, ein wildes Blitzlichtgewitter bringt bevorzugte Bahnen zum Leuchten und hast Du gesehen – eine neues hirngespinst ist zum Leben erwacht: Die Welt ist ein Spiegel.

Der Hebel

Die Welt ist ein Spiegel deines Bewußtseins.
Veränderst du dein Bewußtsein,
so verändert sich die Welt.
Veränderst du die Welt,
so verändert sich dein Bewußtsein.

Allemal einfacher jedoch,
als die Welt zu verändern ist es,
dein Bewußtsein zu verändern.

Diejenigen die draußen in der Welt kämpfen
vergessen allzu oft das Gesetz der Hebelwirkung.
Ohne den Hebel deines Geistes
ist es nahezu unmöglich,
den Koloß der Welt zu bewegen.

Niels Kriedner

Spiegel? Das ist doch das Thema der 33. Woche? Na dann – hier ist das Bild dazu!

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