Beiträge getagged mit Bewusstsein

das leben, das universum und der ganze rest

NikonDa wäre ich fast leer ausgegangen diese Woche! Saris 17. Wochenthema Mein Hobby im Projekt 52 hat mich wirklich ins Schleudern gebracht. Dabei wäre es ja eigentlich so einfach: ich fotografiere gerne und ich (be-)arbeite gerne am Computer.

Wie gesagt, eigentlich. Denn mein grösstes Hobby ist das Leben selbst. Wie funktioniert das alles, was läuft ab im Gehirn? Erschafft das Bewusstsein die Realität und wenn ja, wie macht es das? Warum verhalten sich Menschen auf eine bestimmte Art und Weise und was steckt hinter dem Offensichtlichen? Ein unendliches Thema, das meinem Wissensdrang ein Leben lang Futter gibt und nie langweilig zu werden droht.

Doch wie lässt sich das in einem Bild festhalten? Zwei grosse Spiegel einander gegenüber aufgestellt und einen (Charakter)Kopf dazwischen, der sich ins Unendliche spiegelt? Die Spiegelung lässt sich nicht einfangen, ohne das die Kamera mit im Bild wäre. Abgesehen davon habe ich weder zwei grosse Spiegel noch einen Charakterkopf :). Und so ist es nun doch das etwas banale Bild meiner Nikon in der Bearbeitungssoftware SilkyPix geworden. Meinem Anspruch an das Thema genügt es nur halb, aber besser als garkein Bild ist es allemal.

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veränderung

In Reih und GliedVielleicht bilde ich mir es ja nur ein, aber seit einiger Zeit habe ich das Gefühl, die Werbung versucht an unseren gesunden Menschenverstand zu appelieren. Da gibt es plötzlich „… seriöse Kundenbetreuung …“ und „… hören Sie nicht auf die tolle Musik und vergessen Sie die überwältigende Landschaft …“, wo früher nur „… werden auch Sie Millionär …“ und „… aus Freude am Fahren …“ angesagt war?!

Nun sind Werbefachleute ja meist schlaue Leute (ja klar, es gibt auch Ausnahmen :), erkennen mit feinem Gespür den Nerv der Zeit und verstehen es meisterhaft, den braven Konsumenten einzulullen. Da drängt sich mir die Frage auf: „Worauf reagieren die denn eigentlich?“. Ziehen die abgedroschenen Sprüche nicht mehr? Sollte sich in der breiten Masse so langsam die Erkenntnis durchsetzen, das Geiz nicht alles alles ist und schon garnicht geil? Das nicht jeder mal eben Millionär wird -und erst recht nicht lange bleibt-, der ein paar Lose kauft? Das ein schickes Auto nicht dauerhaft etwas am Bierbauch oder der zerrütteten Ehe ändert?

[Beim Schreiben dieser Zeilen kommt mir der Gedanke, ob es nicht genau umgekehrt ist: die Werbung versucht einen Wandel im Bewusstsein der Massen zu bewirken. Aber das ist selbst mir zu utopisch – so fern jeglicher raffgierigen Realität sind nicht mal in meine abgehobensten Hirngespinste.]

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stöckchen

Leerer KopfDa wirft der Pjöni mir ein Stöckchen zu und ich sitze hier und mir fällt Blindenstock ein. Wie der quasi das Bewusstsein des Blinden erweitert und wo denn mit diesem verlängertem Bewusstsein der Mensch nun anfängt? An der Spitze des Stockes, in der Mitte oder doch erst an der Hand? So ein Stock ist ja nichts anderes als ein weiterer Sensor, der Input für die Denkwindungen liefert, wie Auge, Nase oder Ohren. Und weil unser so hoch gelobtes Gehirn keinen Unterschied zwischen dem Input eines Sensors und den selber ausgedachten Signalen z.B. eines Traumes oder den durch eine Mindmachine ausgelösten Bildern machen kann, ist die Frage ja schon irgendwie berechtigt.

Noch verworrener wird die Sache, wenn ich sie von der anderen Seite betrachte: was macht mich denn eigentlich aus, wenn ich mich nicht mehr über das definieren kann, was ich sehe, höre, spüre, rieche? Oder anders: Nimm ein großes Glas und leg alles hinein, was dir zu dir selber einfällt: Ich heiße Norbert, bin groß, habe (mehr graue als) dunkle Haare, rede gerne schlau daher, höre gerne Musik, verreise am liebsten mit Rucksack in ferne Länder, … Bin ich nun der Inhalt – oder vielmehr das Glas? Und wie fühlt sich das an, dieses Glas zu sein? Der Inhalt ist ja austauschbar, vergänglich, vielleicht nicht mal real?!

Weil ich aber mittlerweile recht blind in den Tiefen meines Geistes herum stochere und nichts Gescheites dabei herauskommt, werfe ich das Stöckchen nun weiter an Matthias und ChliiTierChnübler – viel Spaß!

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zwei träume – zwei

SteinmannIch gebe jemandem die Hand, eine knappe Stunde später ist er zur Sandsteinskulptur erstarrt. Ich stutze kurz, dann wird mir klar: der Prozess hat begonnen! Natürlich hat auch er einige Menschen, Tiere und Dinge berührt, bevor er in die erste Stufe transformiert wurde. Wie eine Infektion greift die Umwandlung um sich, erfasst alles und jeden, geht so schnell, dass die Betroffenen garnicht merken, wie ihnen geschieht.
Wir Auslöser sind weltweit nur wenige, haben den Zeitpunkt nicht bewusst gewählt – es ist einfach an der Zeit gewesen. Die Panik hält sich in Grenzen, obwohl die Medien das Geschehen leidlich auszuschlachten versuchen. Vielleicht liegt es daran, das diese Starre der ersten Stufe nur wenige Tage dauert, vielleicht ist auch die rasend schnelle Verbreitung der Grund – für Panik bleibt einfach nicht genügend Zeit.

Und es verfallen auch nicht alle in die erste Stufe der Umwandlung, die Starre. Einige gehen fliessend über in die zweite Stufe, in der ihnen voll bewusst ist, dass sie mit Allem und Jedem verbunden sind. Alles ist eins: Menschen, Tiere, Häuser, Bäume, Berge, Luft. Und viele entscheiden sich, wieder eine Strasse, ein Berg, eine Wohnung oder ein Vogel zu sein. Doch jetzt sind sie sich dessen bewusst, erblühen als Blume noch prächtiger, wenn eine Bewusstseinseinheit in Menschengestalt vorüber geht. Oder verändern als Wohnungskomplex die Aufteilung der Zimmer, weil sie genau wissen, dass es heute so besser passt.

Das Leben geht seinen gewohnten Gang weiter. Arbeiten, Müll trennen, Werbung im Fernsehen, Essen, Musik hören. Doch nun fühlt sich alles richtig an, passt und stimmt.
Einige wenige, noch nicht transformierte, verstehen die Welt nicht mehr, fühlen sich ausgeschlossen. Doch nicht für lange, der Prozess ist nicht aufzuhalten.

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