Beiträge getagged mit Chaos

das chaos nutzen

 

Utilize the chaos

Utilize the chaos

Wie befreiend es ist, aus der Planungsphase heraus zu kommen und die ganzen Konzepte Wirklichkeit werden zu lassen. Auch wenn es immer wieder zäh und mühsam ist, weil sich so manch gute Idee in der Realität nicht so einfach umsetzen lässt wie gedacht.

Zwischendurch blende ich mich immer wieder mal aus, die Diskussionen der Kollegen dringen nur noch gedämpft zu mir durch. Das Summen der auf Hochtouren laufenden Rechner mischt sich mit einzelnen Wortfetzen zu einem zähflüssigen Brei. Und dann verwandelt sich das Geräusch-Chaos unvermittelt in ein leises Om, aus dessen Mitte nach kurzer Zeit eine neue Lösungsidee in mein Bewusstsein drängt.

Natürlich könnte ich angesichts der vielen offenen Baustellen und der immer größer werdenden Komplexität auch langsam durchdrehen. Aber das würde nicht halb so viel Spass machen 🙂

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verborgene schönheit

TreppenaufgangAlso ich finde solche runden, weichen Formen ja klasse! Oder auf den ersten Blick chaotisch erscheinende Strukturen – die haben einen ganz besonderen Reiz. Klare, gerade Linien hingegen wecken meine Aufmerksamkeit kaum, sind langweilig wie eine schnurgerade Autobahn.

Dieses Gefühl in den Alltag zu übertragen ist schon etwas schwieriger. Ich bin im allgemeinen kein Freund von detailierten Plänen, lasse mich gerne auf Neues ein, genieße unvorhergesehene Richtungsänderungen. Und doch passiert es immer wieder, dass ich eine Idee im Kopf habe und partout daran festhalte! Natürlich geht das schief; Leben ist Veränderung, Bewegung, sich selbst organisierendes Chaos. Nichts in der Natur folgt geometrischen Gesetzen oder beugt sich gar dem Ordnung suchenden Geist eines Menschen.

Nach solch einer Bruchlandung (deren Häufigkeit sich nebenbei bemerkt sehr in Grenzen hält und die sich allesamt eher als sanfter Klaps auf den Hinterkopf äußern) bin ich wieder viel offener für die in der -scheinbaren- Unordnung verborgene Schönheit des Lebens.

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scheideweg

ScheidewegEin seltsamer Monat, nicht wahr? Hin und hergerissen zwischen Stress, Frust, Sinnlosigkeit und Freude, Genuß und mich-aufgehoben-Fühlen spiegelt meine Gemütslage recht gut das Wetter wieder.

Es mag eine allgemeine Qualität der Zeit sein, schreibt doch auch Chuck Spezzano in seinem November Newsletter von einem Scheideweg, der uns diesen Monat -wieder einmal- zu einer Entscheidung auffordert. Und so scheint es mir etwas zu leicht, das verwirrende Chaos in mir und auch ringsum einfach auf das Wetter zu schieben. Es liegt -wieder einmal- an mir selbst, wie ich die Gelegenheiten nutze, die sich mir bieten.

Und bei all den verrückten Begebenheiten diesen Monat fällt mir immer wieder ein Zitat von Ich-weiß-nicht-wem ein:

Verurteile nicht den Lehrer, wenn Dir die Lektion nicht gefällt!

Nicht das es an der aktuellen Situation etwas ändern würde – aber es nimmt mir die Machtlosigkeit und zeigt mir, dass es in meiner Hand liegt, wie ich mich fühle.

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