Beiträge getagged mit Erfolg

fest im griff

Gernstls Reisen habe ich gerade wieder gesehen, in den Alpen war er unterwegs.

Die Suche nach dem Glück beschäftigt ja viele Leute. Und die, welche es gefunden haben, können meist nicht sagen, was es denn nun ausmacht, das Glück im Leben. Doch es zieht sich ein roter Faden durch alle Begegnungen des Herrn Franz X. Gernstl: „Reich ist nicht, wer viel hat, sondern wer wenig braucht.“
Die Zufriedenheit und innere Ruhe dieser meist älteren Menschen (geht das erst im hohen Alter?) hat nichts mit Besitz zu tun, ist unabhängig vom Streben nach irgend etwas und losgelöst vom Wertesystem der Umgebung. Sie nehmen ihr Leben in die Hand, statt auf ein besseres zu Warten. Freuen sich über Erfolge und nehmen Niederlagen mit einem lauten Fluchen und einem leisen Lächeln hin.

Unsere Gewohnheiten, die Erziehung, die Kultur … alles hat uns fest im Griff und verhindert oft genug, das Glück im eigenen Leben überhaupt wahr zu nehmen. Und doch ist es in jedem Moment auf’s Neue unsere eigene Entscheidung, aus den Umständen etwas zu machen, das uns Zufriedenheit schenken kann.

, , , , , , , ,

Keine Kommentare

grauer alltag

Grauer AlltagDie Achtsamkeits-Herausforderung läuft gerade mal 2 Tage und schon zeigt sich ihre Wirkung im ganz banalen Alltag.

Die letzten Tage saß ich frustriert vor 100.000ten Zeilen fremden Sourcecodes und wusste nicht ein noch aus.
Doch heute morgen -Achtsamkeit sei Dank- hat es geklickt und eine neue Sicht hat sich langsam in mir breit gemacht:
Es geht nicht primär darum, das Projekt zum Erfolg zu führen. Das Projekt ist ein Mittel zum Zweck, ein Übungsstück für mich und meine ganz persönliche, subjektive Heransgehensweise an solche Aufgaben. Wenn ich mich davon fangen lasse, wenn ich versuche gut zu sein,
wenn ich meine Achtsamkeit verliere – wird die Aufgabe unlösbar und ich fühle mich elend.

Ich habe mir dann Kopfhörer geschnappt, Mega Brain Zone von Michael Hutchison aufgelegt und begonnen, ein kleines Modul aus dem Sourcecodemonster herauszulösen und komplett neu zu gestalten. Der Tag verging wie im Flug, ich hatte eine gute Idee nach der anderen – und das hat sich gut angefühlt.
Natürlich(?) habe ich mich beim Codieren immer wieder selbst vergessen, erinnerte mich nicht an Achtsamkeitsübungen (oder Übungen für meine geplagte Wirbelsäule). Doch sobald ich ins Stocken kam, lehnte ich mich zurück, atmete tief durch und mir fiel die Herausforderung wieder ein Smile

Nichts beweisen wollen, bei mir bleiben. Das Spiel (Programmieren, Brot backen, Verträge abschliessen, Haus putzen, Autos verkaufen, Kinder erziehen, … grauer Alltag eben) zwar ernst nehmen – aber mich wichtig!

Mal sehen, wie es morgen wird.

[Der Text steht genau so auch im extra für die Herausforderung eingerichteten Forum]

, , ,

Keine Kommentare