Beiträge getagged mit Freude

ruhesitz

RuhesitzNatürlich könnte ich mich so langsam zurück lehnen, die Füße hochlegen und den Herrgott einen guten Mann sein lassen. Schließlich habe ich es mir in den nun 46 Jahren recht gemütlich eingerichtet im Leben. Habe viele schöne Erinnerungen gesammelt, die reichlich Stoff zum Erzählen kurzweiliger Geschichten bieten. Habe mein Auskommen, mein (gemietetes) Haus, meine Frau, mein Auto, …

Aber ganz ehrlich: ich glaube nicht, das ich das jemals machen werde, auch nicht mit 90 Jahren – wenn ich denn so alt werde. Denn das hieße für mich, die Neugierde verloren zu haben. Den Spaß an neuen Herausforderungen, die Aufregung, in einer neuen Umgebung zurecht zu kommen, den täglichen Nervenkitzel der Gradwanderung zwischen Unsicherheit und selbstüberschätzenden Mut. Das alles kann und will ich nicht einfach abschalten.

Und deshalb wünsche ich mir für das nächste Lebensjahr weiterhin viele neue Begebenheiten und Erlebnisse in meinem Leben. Und das ich immer auf’s Neue den Mut finde, mich ihnen zu stellen und daran zu wachsen. Zu noch mehr Freude, zu noch mehr innerem Frieden. Der Ruhesitz wird warten müssen – solange benutze ich ihn für den Frühschoppen im Garten 🙂

Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.
(Mahatma Gandhi)

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höchste zeit

StuhlalmEins, zwei, drei im Sauseschritt
Läuft die Zeit, wir laufen mit,
Schaffen, schuften, werden älter,
Träger, müder und auch kälter.
Bis auf einmal man erkennt,
Daß das Leben geht zu End!

Gosauseen Viel zu spät begreifen viele
Die versäumten Lebensziele:
Freude, Schönheit der Natur,
Gesundheit, Reisen und Kultur,
Drum Mensch, sei zeitig weise!
Höchste Zeit ist’s: Reise, reise!!

Wilhelm Busch

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verschlungen

VerschlungenEtwas ruhiger ist es hier gerade. Die hirngespinste landen in einer Art Prozesstagebuch, welches den Flug des Adlers begleitet (der Linktipp aus angeklopft, du erinnerst dich?). Und obwohl ich gerade erst angefangen habe, wirft es mich doch sauber hin und her. Nicht unangenehm, aber zu privat als das ich hier darüber schreiben möchte – jetzt zumindest.

Verschlungen sind die Wege des Seins. Was gestern noch ein beklemmendes Gefühl der Machtlosigkeit hervorgerufen hat, erweist sich heute schon als ein Schlüssel zu Freude und Freiheit. Und ich weiss noch nicht, welche Überraschung das Morgen bringen wird. Kleine klare Texte bringen mir eine andere Sichtweise näher, laden mich ein mich darauf einzulassen und zu spüren, ob und was mit mir passiert. Das Prozesstagebuch hilft, die Erlebnisse zu ordnen, zu überdenken und zu festigen.

Neugierig geworden? Dann mach doch einfach mit!

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scheideweg

ScheidewegEin seltsamer Monat, nicht wahr? Hin und hergerissen zwischen Stress, Frust, Sinnlosigkeit und Freude, Genuß und mich-aufgehoben-Fühlen spiegelt meine Gemütslage recht gut das Wetter wieder.

Es mag eine allgemeine Qualität der Zeit sein, schreibt doch auch Chuck Spezzano in seinem November Newsletter von einem Scheideweg, der uns diesen Monat -wieder einmal- zu einer Entscheidung auffordert. Und so scheint es mir etwas zu leicht, das verwirrende Chaos in mir und auch ringsum einfach auf das Wetter zu schieben. Es liegt -wieder einmal- an mir selbst, wie ich die Gelegenheiten nutze, die sich mir bieten.

Und bei all den verrückten Begebenheiten diesen Monat fällt mir immer wieder ein Zitat von Ich-weiß-nicht-wem ein:

Verurteile nicht den Lehrer, wenn Dir die Lektion nicht gefällt!

Nicht das es an der aktuellen Situation etwas ändern würde – aber es nimmt mir die Machtlosigkeit und zeigt mir, dass es in meiner Hand liegt, wie ich mich fühle.

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