Beiträge getagged mit Gedanken

wolke 7

Wolke 7Ist unsere Welt nicht der abgefahrenste Spielplatz, den man sich nur ausdenken kann? Für jeden, aber auch jeden Einzelnen von uns existiert irgend etwas, dass wie extra für ihn gemacht zu sein scheint. Dessen reiner Anblick die Augen vor Freude glänzen lässt und allein der Gedanke daran so interessant ist, dass die Welt ringsum in Bedeutungslosigkeit versinkt.

Natürlich: „Was des Einen Freud, ist des Anderen Leid“. Während ich angesichts des Wolkenspiels laut jubelnd die Kamera zücke, räumt der Nachbar die Möbel von der Terrasse und verbarrikadiert ob des drohenden Unwetters sein Haus.

Doch wenn es jedem so geht? Wenn Alles, was uns so wiederfährt und begegnet, für den Einen pures Vergnügen und den Anderen die Herausforderung schlechthin ist? Ist die Welt dann nicht ausgewogen, das System nicht in perfekter Balance?

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zuwachs

Hört, hört, die hirngespinste begrüssen einen neuen Autor! Seit heute zählt deed zum kleinen Kreis der Schreiberlinge, die ihre Gedanken hier der Welt offenbaren. Ich bin mal gespannt, was wir von ihm zu Lesen bekommen – und zu Sehen, denn deed fotografiert auch leidenschaftlich gerne.

Mit hirngespinsten jedenfalls scheint er sich auszukennen, so gerne wie er sich in die geschützte Realität fremder Buchwelten zurückzieht.

Viel Spass, deed. Mögest Du uns kurzweilige, schräge, nachdenkliche, schöne Geschichten bescheren!

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halbzeit

HalbzeitDie Tasse Kaffee noch halb voll, die Augen schon halb geöffnet, der Körper noch so halb in der kuscheligen Geborgenheit des Bettes, die Gedanken schon halb ausgerichtet auf die unausweichlichen Fügungen des bevorstehenden Tages.

Halbzeit.

Innehalten, das Vergangene noch mal Revue passieren lassen, mich langsam dem Kommenden öffnen. Das süsse Nicht-Sein des Schlafes als grenzenloses Spielfeld für einen unendlich kreativen Geist erkennen.

Halbzeit.

Den Übergang von Nacht zu Tag, von Traum zu Realität als Startschuss begreifen und loslegen. Meinen Tag kreieren.

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im orbit

WeltenseglerDer Weltensegler hatte inzwischen ein gutes Stück Distanz gewonnen. Er entfernte sich zunehmend von seinem Ego und wurde über sich erhaben. Maßstäbe veränderten sich. Er sann über Energie und Antrieb nach, die ihn so weit hinausgetragen. Und in seiner Phantasie konnte er den glühenden Gedankenschweif sehen, blubbernde Bilder, die in rasender Geschwindigkeit Ideen versprühten. Er reduzierte den Anschub, denn die Umlaufbahn war erreicht. Seine Gedanken umkreisten nun den gesamten Planeten. Und wie ein Astronaut, der die Erde zum ersten Mal in ihrer Gesamtheit sieht, fand auch er sie zerbrechlich und klein. Empfand Mitgefühl mit den Menschen, die dort lebten und es so schwer damit hatten, über den Horizont ihrer persönlichen Sorgen hinauszuschauen.

aus „Der Weltensegler“

Da bin ich heute wieder mal darüber gestolpert – ist immer wieder gut. Schade, das die CD nicht mehr im Handel erhältlich ist. Gut, dass ich sie mir vor vielen Jahren gekauft habe!

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schlimmer wird es nicht

Verblüte RoseWas sollte am Sterben nicht in Ordnung sein? Jeden Abend schließen Sie die Augen und schlafen ein. Ich wüsste nicht, dass der Schlaf den Menschen Sorgen bereitete. Sie freuen sich darauf. So manchem ist dieser Teil des Lebens sogar am liebsten. Schlimmer wird es nicht, abgesehen von Ihrer Überzeugung, da wäre noch etwas anderes. Bevor ein Gedanke entsteht, gibt es niemanden, gibt es nichts – nur Frieden, der sich nicht einmal als solcher erkennt.

Byron Katie – Eintausend Namen für Freude

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