Beiträge getagged mit Gefühl

wann wenn nicht jetzt

StreichholzÖffne die Tür zu neuen Dimensionen. Entdecke neue Welten. Sei die beste Version der besten Version von Dir. Steh zu Dir, Deinen Gedanken, Ideen, Gefühlen. Habe den Mut, diesen ersten kleinen Schritt zu gehen, den Du Dir schon so lange versagst.
Wie lange willst Du noch warten? Und auf was wartest Du denn?

Lass den zündenden Funken zu, der das Feuer in Dir wieder entfacht.

Trau Dich. Jetzt!

[Update: Ich hatte den Artikel gerade gespeichert, als die Mail mit dem Januar-Newsletter von Chuck Spezzano reinkam – wie das mal wieder passt!]

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spuren

SpurenIrgendwie beschleicht mich in letzter Zeit immer öfter das Gefühl, die hirngespinste verkommen zu einem Bilderblog. Gut um meine Eitelkeit zu pflegen und mit den Bildern Komplimente einzuheimsen. Wann habe ich eigentlich das letzte Mal darüber geschrieben, wie es mir geht? All die kleinen Gedanken, die den ganzen Tag über durch meinen Kopf schwirren?

Vielleicht liegt es ja daran, dass ich nur Nachts am Rechner sitze? Da kommen dann nur noch wohl sortierte Gedanken und Gefühle auf den Bildschirm, ich habe ja den ganzen Tag Zeit, alles ordentlich auf die Reihe zu bringen.
Nein, das stimmt so nicht ganz: oft genug traue ich mich einfach nicht, meinen Gefühlen Raum zu geben. Lasse sie nicht zu und nicht raus und bemerke sie selbst kaum. Das spielt sicherlich eine nicht geringe Rolle.

Ich werde mein altes Tagebuch wieder bemühen. Die kleinen und großen Gedanken einfangen, schöne und weniger schöne Gefühle zu Papier bringen und die Spuren meines Alltags dann am Abend hier verewigen.

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zauberei

Mühlrad (Augsburg - Vogeltor)Gute Tage, schlechte Tage, Tiefen und Höhen, grauer Alltagsfrust und Erfolgsmomente – der beständige Wandel lässt sich nicht kontrollieren und schon garnicht stoppen. Wie das alte Mühlrad am Vogeltor in Augsburg dreht das Leben seine Runden, ein ums andere Mal. Die Dramatik von alldem offenbart sich nur im jeweiligen Moment.

Ein Schritt zurück, etwas Abstand, die Augen leicht zugekniffen und schon ändert sich das Gefühl. Die Konturen werden weicher, die Farben beginnen zu leuchten, aus wild spritzendem Wasser wird zarter Nebel und die kantigen Holzschaufeln zerfliessen zu einer einheitlichen Fläche, welche die monotone Bewegung nur mehr erahnen lässt.

Und wie von Zauberhand wird aus dem ständigen Auf und Ab plötzlich eine sanfte Schwingung, die mich wie eine leise Melodie begleitet.

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spielernatur

spielernaturDu kannst es drehen und wenden wie Du magst: die Begegnung mit einem unangenehmen Menschen fühlt sich immer blöd an. Jetzt kannst Du natürlich im nachhinein Dein Hirn einschalten und denken: „Naja, die hatte viellleicht eine schwere Kindheit. Oder einfach nur einen schlechten Tag. Und außerdem lebt jeder sein eigenes Leben, kein Weg ist besser als der andere. Also was soll’s.“
Blöd fühlst Du Dich trotzdem.

Wie wäre es aber, wenn Du schon in der Situation auf die Idee kämst, dass genau dieses Gefühl die Hauptsache an der Geschichte ist? Das das Spiel nicht heißt „Wie begegne ich einem arroganten / jammernden / coolen / schnippischen Menschen?“, sondern Dreh- und Angelpunkt Dein Dir eigener Umgang mit dem Gefühl ist, welches durch diese Begegnung hervorgerufen wird!?
Plötzlich wird aus dem gerade noch unangenehmen Zeitgenossen jemand, der Dir die Möglichkeit gibt, Dich neu zu spüren. Ärger, genervt sein, Langeweile oder Wut könnten mit einem mal der Idee weichen, die Situation als Chance und Herausforderung wahr zu nehmen: „Kann ich trotzdem ruhig und zufrieden bleiben? Ohne auf- oder abzuwerten? Bleib ich in meiner Mitte?“.

Und vielleicht wird das leise Lächeln, dass Dein Gesicht langsam entspannt und einnimmt, ja begleitet von dem Gedanken: „Du lebst ja in einer interessanten Welt! Die ist ja wie geschaffen für Dich, passt zu Deinem Gesichtsausdruck ebenso wie zu Deinen Worten und Deiner Gestik. Nichts für mich, schon klar – aber es ist ja auch Deine Welt :)“.

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reaktionszeit

Schon eigenartig: immer wenn ich dabei bin die Hoffnung zu verlieren, wenn ich glaube es geht nicht mehr weiter, wendet sich das Blatt plötzlich und ich seh‘ wieder einen Lichtschimmer am Horizont. Auf einmal habe ich neue Bilder im Kopf, finde neue Worte und habe neue Ideen. Bin ich vielleicht anfangs zu nahe dran am Geschehen, sehe damit den Wald vor lauter Bäumen nicht? Resignieren, Aufgeben, Davonlaufen wollen heisst ja auch Abstand nehmen, sich distanzieren. Und das bringt fast zwangsläufig einen neuen Standpunkt mit sich, eine andere Sicht der Dinge, etwas mehr Überblick. Eigentlich etwas ganz Positives – das müsste mir nur mal in der Phase der Verzweiflung einfallen 🙂

Es geht also wieder mal um Zeit. Zeit die ich brauche, um das aktuelle Geschehen wirklich aufzunehmen, mich darauf einzulassen, zu spüren was mit mir geschieht. Um die Zeit bis zum Verstehen des Erlebten, den Punkt, an dem sich zwar alles noch seltsam dumpf anfühlt, sich aber eine Ahnung von Sinnhaftigkeit im Kopf breit macht. Bis schließlich der Moment erreicht ist, an dem sich Gefühl und Verstand treffen und zusammen eine neue Erfahrung ausmachen, welche mein Erleben zumindest in dieser einen Hinsicht verändert.

Thaddeus Golas fällt mir ein, Der Erleuchtung ist es egal, wie Du sie erlangst:
Nehmen wir an, jemand rüttelt an einem Tisch und eine Tasse beginnt hinunterzurutschen. Wenn deine Wahrnehmungsschwingungen sehr langsam sind, werden Dir deine Wellen eine Botschaft schicken, wo sich die Tasse befindet, wenn sie zu fallen beginnt, einen zweiten Eindruck, wenn sie sich auf halbem Weg zum Boden befindet, und einen dritten, wenn sie aufschlägt. Wenn aber deine Schwingungen rasch sind, wirst du eine ganze Reihe von Eindrücken von dem Weg erhalten, den die Tasse zu Beginn ihres Falles nimmt, und du wirst das Gefühl haben, dass Dir eine Menge Zeit zur Verfügung steht, um deine Hand hinüber zu bewegen und sie aufzufangen, wenn du willst.
Achte sorgfältig darauf, dass Ereignisse schnell zu geschehen scheinen, wenn deine Schwingungen langsam sind, und dass du dann das Gefühl hast, die Dinge passieren zu schnell, als dass du sie in den Griff bekommen könntest. Und es könnte sein, dass du Dich umso mehr gedrängt fühlst, noch intensiver zu versuchen, die Kontrolle darüber zu bekommen.

Je rascher du aber schwingst, und je mehr Eindrücke du von deiner Umgebung zurück bekommst, desto langsamer wird der Ablauf aller Ereignisse erscheinen, und desto eher wirst du das Gefühl haben, darüber zu stehen. Je mehr du liebst, desto rascher schwingst du und desto weniger hast du das Bedürfnis, irgendetwas unter Kontrolle zu halten, und du fürchtest Dich nicht vor Veränderung und Abwechslung.

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