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zart umhüllt

Schon von weitem bemerke ich sie. Nicht das sie gezielt auf sich aufmerksam machen würde wie manch andere, mit grellen Farben oder ausgefallenem Aussehen. Aber sie ist unverkennbar etwas besonderes.

Das ihr Duft meine Sinne umschmeichelt, merke ich erst, als ich schon ganz nahe bin. Zart, ganz zart umhüllt sie ihr Innerstes. Doch die Hülle ist so vielschichtig, dass sie kaum etwas durchdringen kann. Nicht ohne sie zu verletzen. Ihr Geheimnis gibt sie nicht so leicht Preis, es liegt gut geschützt ganz tief in ihrem Wesen.

Wenn ich Frau B. Rosen schenke, bin ich jedes mal wieder aufgeregt wie beim ersten Mal.

Sorry Sari, dass ich momentan meine Bilder zum Projekt 52 so unregelmässig und meist erst im Nachhinein veröffentliche. Ich finde gerade selten die Muse, mich ein paar Stunden in Ruhe um das Projekt, die hirngespinste und vor allem um mich zu kümmern. Immerhin entstehen die Bilder jedesmal in der entsprechenden Woche :). Die Rose ist mein Beitrag zum Thema Romantik der 22. Woche.

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sendepause

Keine „spontanen Weisheitsbündelungen“, wie Christian das nennt, keine schlauen Sprüche, keine Paradigmenwechsel, keine großen Schritte. Draußen versinkt die Welt im Schnee, verwischen die Konturen, klingen alle Geräusche gedämpft. Seltsam eingehüllt fühl‘ auch ich mich, habe kein Verlangen nach Großem, Aufregendem, suche keine Abwechslung, bin mit mir und der Welt zufrieden. Mehr noch: bin mit mir zufrieden – die Welt ist wie sie ist, ob ich mit ihr zufrieden bin oder nicht, und das ist gut so. Ich lass mich treiben, spüre mehr und mehr meine innere Kraft und Ruhe, lasse meiner Kreativität freien Lauf beim Gestalten von Webseiten (meinem Bruder, dem Cowboy gefällt’s:).
Früher haben mich solche Phasen der Untätigkeit immer unruhig gemacht, heute empfinde ich es eher wie den Aufenthalt in einer Oase. Und in dieser Ruhe komme ich dem Geheimnis mehr und mehr auf die Spur: die Realität gestaltet sich angenehm, weil ich mich wohl fühle – der Versuch, eine angenehme Realität zu schaffen, um mich wohl zu fühlen, muss kläglich scheitern.

Neugierde macht sich in mir breit, was wohl aus diesem Wohlsein alles entstehen wird? Auch ein bißchen Misstrauen, wie lange dieser schöne Zustand andauert, wann ich mich wieder vom Alltag einlullen und fangen lassen werde? Und alte Glaubenssätze (aus meiner Kindheit?) tauchen auf: darf es mir überhaupt so gut gehen, darf ich es so unverschämt leicht im Leben haben, ganz ohne schlechtes Gewissen?

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