Beiträge getagged mit Geist

ungeheuere freiheit

 

There's a light ...

There's a light ...

Gerade habe ich wieder eine Dokumentation zum Thema Unbewusste Entscheidungen im Gehirn gesehen. So langsam kommt die moderene Wissenschaft auf die gleichen Ideen wie hunderte oder gar tausende Jahre alte Philosophien und Religionen: Die Welt ist ein Spiegel meines Bewusstseins. Nichts existiert ausserhalb meiner selbst – und auch dieses Selbst ist vielleicht eine Täuschung.

Im ersten Moment ein beunruhigender Gedanke … wo bleibe ICH bei der Geschichte? Zum Glück ist das ja nur eine mehr oder weniger philosophische Betrachtung, auf meinen täglichen Alltag hat das keinen Einfluß.

Wirklich? Und wenn es stimmt? Ich allein (was oder wer das dann auch immer sein mag) bin dann verantwortlich für alles, was mir im Leben wiederfährt. Keine Schuldzuweisungen mehr an Leute, Umstände, die Politik, das Wetter. Kein ungerechter Chef mehr und keine intriganten Kollegen, kein unreifer Lebensgefährte und keine Aufopferung fordernde Verwandschaft. Keine Ausreden mehr, alles liegt in meiner Hand.

Die Welt ist ein Spiegel. Welch ungeheuere Freiheit dieser Satz in sich birgt.

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halbzeit

HalbzeitDie Tasse Kaffee noch halb voll, die Augen schon halb geöffnet, der Körper noch so halb in der kuscheligen Geborgenheit des Bettes, die Gedanken schon halb ausgerichtet auf die unausweichlichen Fügungen des bevorstehenden Tages.

Halbzeit.

Innehalten, das Vergangene noch mal Revue passieren lassen, mich langsam dem Kommenden öffnen. Das süsse Nicht-Sein des Schlafes als grenzenloses Spielfeld für einen unendlich kreativen Geist erkennen.

Halbzeit.

Den Übergang von Nacht zu Tag, von Traum zu Realität als Startschuss begreifen und loslegen. Meinen Tag kreieren.

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steter wandel

FeierabendWährend immer mehr Geschäfte schliessen und es auf den Strassen merklich ruhiger wird, erwachen langsam die Häuser und Wohnungen zu leben. Ich liebe diese Zeiten des Wandels, im Grossen wie im Kleinen. Gerade im Kleinen! Zu Silvester, Geburtstag oder Jubiläum geht der dahinter verborgene Rhythmus im künstlichen Hype des besonderen Momentes unter. An der Schnittstelle zwischen Tag und Nacht, Arbeit und Freizeit oder Schlafen und Wachen jedoch offenbart sich der feine Zauber täglich aufs Neue.
Die Gedanken kreisen noch um das Geschehen der letzten Stunde und hinken der Realität träge hinterher. Ohne die Fessel des allzeit bewertenden und kategorisierenden Geistes tauchen Herz und Sinne jetzt ein in den nahtlosen Übergang zwischen Ende und Anfang … und lassen mich einmal mehr erfahren erspüren, dass Leben steter Wandel ist.

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