Beiträge getagged mit Gewitter

heimwärts

HeimwärtsDie Woche in Steeg war fruchtbar, aber auch anstrengend. Ich bin müde, will nur noch nach Hause. Auf der Autobahn war die letzten 150 km schon wenig los, jetzt legt sich auch langsam der Feierabendverkehr. Ich wiederstehe der Versuchung auf’s Gaspedal zu drücken und versuche den Kopf frei zu bekommen von Projekten, Programmen, Datenmodellen, Templates … was weiss ich allem.

Zwischen dunklen Gewitterwolken spitzen immer wieder Sonnenstrahlen hervor, tauchen die Landschaft in ein mystisches Licht. Mein Weg führt direkt am Chiemsee vorbei, der kleine Rastplatz liegt genau am Ufer. Eine Schar Möwen hat sich für eine kurze Weile auf der Ufermauer nieder gelassen. Immer wieder steigen sie auf, lassen sich vom Wind tragen, drehen ihre Runden dicht über meinem Kopf. Irgendwann fliegen sie alle los, verschwinden in der Abendsonne – heimwärts.

Jetzt habe ich Feierabend.

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feuerabend

FeuerabendTja, da bin ich diesmal richtig aufgeschmissen mit dem Thema der 14. Woche: „Die Sonne geht unter“. Bei dem trüben Wetter standen die Chancen von Anfang an schlecht, ein entsprechendes Bild für Saris Projekt 52 einfangen zu können. Klar habe ich mir gleich mal Alternativen überlegt:

Eine kleine Buddha-Statue alle halbe Stunde ablichten. Der länger werdende Schatten und die sich ändernde Helligkeit geben eine hübsche kleine Serie.

Zum Wohnzimmerfenster hinaus fotografieren, auch alle halbe Stunde ein Bild. Der Wechsel der Helligkeitsverteilung (Fenster hell, Raum dunkel zu Fenster dunkel (mit leuchtender Salzkristalllampe) und Raum hell sollte auch eine schöne Serie abgeben.

Wenn es zwar bewölkt, aber trotzdem ein Unterschied zwischen Abend und Nacht merkbar ist, liese sich das ganz gut realisieren. Doch entweder waren rabenschwarze Gewitterwolken am Abendhimmel, die den Übergang vom Tag zur Nacht völlig verschluckten. Oder ich bin erst nach Hause gekommen, wenn es bereits stockfinstere Nacht war. Und so greife ich diese Woche ins Archiv und hole den Abendhimmel über Ayacucho, Peru heraus. Der lässt sich hier eh kaum übertreffen und selbst für Peru war es ein ganz besonderes Schauspiel. Was, nebenbei bemerkt, kaum jemand beachtet hat – schliesslich waren die vielen Touristen voll und ganz mit Shopping beschäftigt. Gegen die bunten Auslagen der Schaufenster hat die Schönheit der Natur kaum eine Chance.

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spiegelung

LechhausenDas Gewitter ist vorbei, hinterlässt für kurze Zeit saubere Luft und zaubert den rechten Hintergrund für die spiegelnde Fassade des Bürohauses im Augsburger Stadtteil Lechhausen.

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