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NevermoreGut Ding will Weile haben! Beim aktuellen Bild für das Projekt 52 trifft das mehr denn je zu. Sari hat für die 8te Woche das Thema „Was macht mir Angst?“ gezogen: „Stellen wir uns dieses Woche also gemeinsam unseren Ängsten, gehen tief in uns und überlegen, was uns Angst macht. Tiefgründig oder nicht steht Euch frei …“.

Meine erste Idee waren gleich mal Spinnen. Aber was früher eine ausgewachsene Angst war, kann ich heute bestenfalls noch als Ängstchen bezeichnen. Also weiter gesucht und auch schnell fündig geworden: Ich habe Angst, keine Anerkennung mehr zu bekommen. Das flaue Gefühl im Bauch sagte mir, dass ich richtig liege. Nur … wie sollte ich das fotografisch umsetzen? Die Ideen dafür waren recht schnell gefunden, es scheiterte allerdings an der Gelegenheit und einer passenden Gruppe Statisten :). Nun, wenn etwas trotz stimmigen Gefühls partout nicht klapppen will, komme ich ins Überlegen: „Warum will ich eigentlich Anerkennung? Weil ich dazu gehören will! Und warum will ich dazu gehören? Weil sich das richtig gut anfühlt!“. Es lässt mich meine Verbundenheit mit Gott und der Welt viel leichter fühlen, als wenn ich in einer einsamen Höhle im Himalaya glücklich vor mich hin schwebe. Also was macht mir denn nun Angst? Die Vorstellung, mich nie nie nie mehr glücklich zu fühlen! (Dazu passend fällt mir jetzt auch der Glückstipp von Bodo wieder ein.)

Erstaunlich, wie schnell die Gesichtszüge entgleiten, wenn ich mich ein paar Minuten lang so richtig in dieses Gefühl hinein steigere. Die Bilder haben mich selbst überrascht, kenne ich mein Gesicht doch meist lächelnd und optimistisch! Ich habe per Bildbearbeitung etwas nachgeholfen, um den resignierten und hoffnungslosen Eindruck zu verstärken.

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im verborgenen

Erst bei näherer Betrachtung ...So manches offenbart sich dem neugierigen Geist erst bei genauerer Betrachtung. So mag manch ein Zeitgenosse auf den ersten Blick ein recht blasser und farbloser Geselle sein, doch kaum mache ich mir die Mühe und schaue hinter die Fassade – hast Du gesehen, der Mann fährt Motocross, hat ordentlich was in der Birne und es lässt sich auch noch vortrefflich mit ihm über Gott, die Welt und das Leben philosophieren!... zeigt sich ...

Aber es geht natürlich auch anders herum: jahrelang hälst deine Ecken und Kanten eben für das – Ecken und Kanten. Und dann, wie der Zufall es so will, bekommst Du Gelegenheit hinter die eigene, sorgfältig gepflegte Fassade zu blicken … und entdeckst eine massive Angst. Auch sie hat sich im Verborgenen prächtig entwickelt, in Ruhe gelassen vor neugierigen Fragen und aufdringlichen Therapien.... die Wahrheit

Worum ich mich nicht kümmere, das wird sich mir nicht erschliessen. Ob das nun unbequeme Dinge wie vermeintliche Ecken und Kanten sind oder eben auch die schönen Seiten des Lebens – von alleine kommt weder das eine noch das andere aus seinem Versteck.

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