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warum in die ferne schweifen

Verfallene Hütten, alte Zäune, verrostete Autos … alles Mögliche ist mir in den Sinn, doch nicht vor die Linse gekommen. Wieder Zuhause in unserem 110 Jahre alten Häuschen war es plötzlich klar: „Warum in die Ferne schweifen, sieh, Marodes liegt so nah!“.

Der Vermieter hat das Fuß-große Loch gleich daneben mal mit einem Winkelblech verschlossen, damit die Marder nicht mehr auf den Dachboden kommen. Es krankt an vielen Ecken, unser Häuschen. Doch es hat seinen ganz eigenen Charme, und der lässt uns über vieles hinweg sehen.

Wieder ein spannendes Thema der 25. Woche im Projekt 52, das Sari uns gestellt hat. Danke!

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herbsttag

HerbstlaubHerr: Es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren
und auf den Fluren laß die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten reif zu sein
gib Ihnen noch zwei südlichere Tage
dräng sie zur Vollendung hin und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr
wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird lesen, wachen, lange Briefe schreiben
und wird auf den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben

Rainer Maria Rilke (1875-1926)

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