Beiträge getagged mit Herausforderung

anerkennung

frankfurt airport - main station

Frankfurt Airport Train Station

Ich Fotografiere in erster Linie für mich, liebe die Herausforderung, in banalen Alltagssituationen das Besondere, Einzigartige zu entdecken. Natürlich Fotografiere ich auch der Anerkennung wegen, die ein gutes Foto mit sich bringt – weswegen sollte ich die Bilder sonst auf breiter Front veröffentlichen?

Nun hat es eines meiner Bilder in den Schmap Online Reiseführer Frankfurt geschafft! Cool, das geht runter wie Öl – vielen Dank!

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wolke 7

Wolke 7Ist unsere Welt nicht der abgefahrenste Spielplatz, den man sich nur ausdenken kann? Für jeden, aber auch jeden Einzelnen von uns existiert irgend etwas, dass wie extra für ihn gemacht zu sein scheint. Dessen reiner Anblick die Augen vor Freude glänzen lässt und allein der Gedanke daran so interessant ist, dass die Welt ringsum in Bedeutungslosigkeit versinkt.

Natürlich: „Was des Einen Freud, ist des Anderen Leid“. Während ich angesichts des Wolkenspiels laut jubelnd die Kamera zücke, räumt der Nachbar die Möbel von der Terrasse und verbarrikadiert ob des drohenden Unwetters sein Haus.

Doch wenn es jedem so geht? Wenn Alles, was uns so wiederfährt und begegnet, für den Einen pures Vergnügen und den Anderen die Herausforderung schlechthin ist? Ist die Welt dann nicht ausgewogen, das System nicht in perfekter Balance?

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einzelkämpfer

AmeiseMit dem Projekt haben wir uns eine echte Herausforderung vorgenommen. Mit jedem Entwicklertreffen, mit jedem Besuch eines Werkes, mit jeder neuen Präsentation wird Eines klarer: alleine wäre diese Aufgabe niemals zu schaffen!

Zwar wird der Brocken nicht größer und der Weg auch nicht steiniger. Doch das schiere Ausmaß dieser Neustrukturierung, die Konsequenzen in alle möglichen Bereiche hinein werden mir jetzt erst so richtig bewusst.

Umso mehr freut es mich meinen Teil dazu beitragen zu können, dass sich der verstreute Haufen IT-Einzelkämpfer so langsam zu einem Team formt, miteinander zu reden anfängt, Ideen austauscht und kreativ an die Aufgabe heran geht.

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fenster nach innen

Fenster nach InnenSwitch: Teewasser kochen, Katze füttern, ab ins Bad … ich genieße die Stille des neuen Tages.
Switch: Meeting mit den Mediengestaltern, kenne die Antworten auf meine Fragen schon, will aber nicht nur wortlos dabei stehen.
Switch: Back in the office, die Datensicherung spinnt wieder mal, nichts Neues, ist gleich erledigt. Rechner weiter aufsetzen, MAC-Adresse im Accesspoint hinterlegen, DNS- und DHCP-Eintrag nicht vergessen, WLAN einrichten, Zertifikate installieren.
Switch: Herr M. lernt wieder am Tresen in der Küche. Nettes Gespräch über Lernen, Gehirnfrequenzen, MindMachines. Er taut ganz langsam auf, wird sicherer im Lauf der Monate – ist ein schönes Gefühl, das mit zu bekommen.
Switch: Apache konfigurieren, PHP dazu und MySQL – Routinearbeit, brauche fast nicht aufzupassen. Ein kleiner Teil von mir erledigt dieses Tagesgeschäft wie in Trance – keine Herausforderung, kaum Spass. Irgendwo in mir lauert etwas auf … ja worauf? Frau G. ist am Ende, verzweifelt an den Hürden seltsam programmierter Fibu-Software, Tränen fließen, Herr S. beruhigt mehr schlecht als recht. Noch einen virtuellen Host einrichten. Uups Tippfehler, deswegen startet Apache nicht sauber. Das lauernde Etwas in mir hätte die „richtigen“ Worte für Frau G., spürt Herrn S.’s Unsicherheit – aber hey, andere Baustelle.
Switch: In der Helsinki-Bar läuft wie so oft gute Musik, es ist kaum was los am frühen Abend. Da ist er wieder, der andere Teil von mir. Ich sehe die Stimmung der Leute, könnte sie aber nur unzureichend in Worte fassen. Im Gespräch jedoch fallen mir oft spontan die richtigen (Sinn)bilder ein. Frau B. kommt, hatte wieder einen schweren Tag. Was ich zuwenig habe, hat sie zuviel: menschliche Herausforderungen. Aber hey, andere Baustelle – meine eigene nämlich!
Switch: Abendessen, Feuer im Ofen im Büro machen, Rechner an. Frau B. schläft, ich stöbere in einigen Blogs. last.fm lernt langsam meinen Geschmack, wird immer zielsicherer. Das Fensterbild aus der Helsinki-Bar aufbereiten, Artikel schreiben, veröffentlichen. Mit Kopf und Bauch, Herz und Verstand -sind das die zwei Teile, welche sich den Tag geteilt haben?- macht es schon mehr Spaß. Und doch: real statt virtuell wäre mir lieber!
Switch: Rechner aus, Licht aus, ab ins Bett – welcher Teil von mir wird jetzt wohl aktiv?

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vielschichtig

VielschichtigDer April präsentiert sich vielschichtig. Alles scheint unklar, so viele Dinge sind in der Schwebe momentan. Ein neues Auto kaufen oder weiter Geld in den guten, alten Bus stecken? Umziehen muss wohl sein – oder doch nicht? Und wenn, dann kaufen oder mieten? Der leidige Hausmeisterjob bei dynasys – Schwamm drüber. Meine Beziehung zu Frau B. ist gerade spannend, definiert sich irgendwie neu, birgt nach 19 Jahren einen gewissen Unsicherheitsfaktor … was die ganze Geschichte im Moment sehr reizvoll macht.

Einzig das Projekt ist gewissermaßen der feste Pflock in meinem Leben, um den sich alles dreht und der alles wenden kann. Ich freue mich auf jeden Tag, den ich mit den beteiligten Menschen und der komplexen Aufgabenstellung verbringen darf.
Und so vielseitig diese neue Herausfoderung ist, so mannigfaltig wirkt sie sich auch auf meinen Alltag aus. Ich glaube ich bin einfach ungeduldig – wie damals als Kind, als Mama und Papa den Weihnachtsbaum schmückten und die Spielzeugeisenbahn aufbauten – und ich den ganzen Tag nicht ins Zimmer durfte 🙂

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