Beiträge getagged mit Jammern

reden mit den leuten

Treppenhaus„Hallo, ich möchte gerne 2 Pizzen bestellen.“ – „Bestellte Pizzen abholen?“ – „Nein, 2 Pizzen bestellen!“

Fällt Dir auch auf, dass es momentan an allen Ecken und Enden mit der Kommunikation hapert? Sei es in der Pizzeria am Eck, im Gespräch mit Kollegen oder Kunden, in der Beziehung, ja sogar Kommunikationssysteme wie Mailserver, Mobiltelefone oder Internetleitungen scheinen gerade eine schwere Zeit durch zu machen!
Bei Menschen kann ich es mir ja erklären: die eine Hälfte hört nicht richtig zu, die andere traut sich nicht klar zu sagen, was sie denkt. Erstaunlich finde ich, wie deutlich sich dieses Verhalten nun auch in der sogenannten leblosen Welt spiegelt.
Ich erlebe gerade viele Leute, die dasitzen, jammern und … warten! Jammern, statt ruhig zu sein und richtig hin zu hören. Jammern, statt den betreffenden Menschen klar zu sagen, was los ist. Jammern, warten und hoffen, das alles irgendwie wieder(?) gut wird.

Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen –
und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.

(Albert Einstein)

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reif für die insel

Reif für die InselAn jeder Ecke höre ich die Leute Jammern: „Deutschland ist scheiße, am liebsten würde ich abhauen!“. Ein paar Mutige machen das dann auch, packen ihre sieben Sachen und fangen ein „neues Leben“ in Australien oder so an. 30 Jahre später sitzen sie dann im deutschen Club in Sydney, saufen sich jeden Abend die Birne voll und Jammern: „Australien ist scheiße, wäre ich nur in Deutschland geblieben!“.

Es sind immer die Gleichen. Wer sein Leben hier nicht auf die Reihe bringt, wird es auch woanders nicht können. Und wer hier gut zurecht kommt, hat kaum einen Grund wegzugehen. Naja, das Wetter wäre schon ein Grund 🙂 Und die Landschaft vielleicht. Ich nehme mich eben immer mit, egal wohin ich auch gehe. Das ganze Geschimpfe auf irgendwelche Umstände lenkt genau davon ab. Aber mit „Augen verschließen“ lebt es sich hier genau so schwer wie in Australien oder Timbuktu.

Wie wäre es mal mit Hintern hoch heben und das eigene Leben hier und jetzt auf die Reihe bringen? Vielleicht wären dann weniger griesgrämige Gesichter in den Strassen unterwegs und der Kulturschock nach einem Urlaub wäre weniger intensiv!
Ich mein ja nur.

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